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21.09.2017

14:14 Uhr

Air Berlin

Chinesischer Unternehmer reicht Angebot nach

Lufthansa, Condor und Co. bekommen Konkurrenz aus China. Für ein Air-Berlin-Angebot wurde dem Unternehmer Jonathan Pang wohl eine Verlängerung der Abgabefrist gewährt. Grund für die Verspätung: die chinesische Sprache.

Jonathan Pang reicht Angebot für Air Berlin nach dpa

Jonathan Pang

Der chinesische Flughafen-Investor leitet bereits einen Flughafen in Mecklenburg-Vorpommern.

Parchim/BerlinIm Bieter-Wettstreit um die insolvente Air Berlin hat der chinesische Betreiber des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, noch eine knappe Woche nach Fristablauf ein Angebot abgegeben. Rechtsanwalt Helmut Naujoks als Vertreter des chinesischen Logistik-Unternehmens LinkGlobal in Deutschland bestätigte, Pang habe am Donnerstag eine bindende Offerte nachgereicht.

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Der Unternehmer hatte in der vergangenen Woche eine Fristverlängerung beantragt. Diese war Naujoks zufolge bis zum 21. September – vor der Sitzung des Gläubigerausschusses – gewährt worden. Der Anwalt hatte Pangs Bitte damit begründet, dass es längere Zeit dauere, um die Vertragsunterlagen ins Chinesische zu übersetzen.

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Heute berät der Gläubigerausschuss über das Schicksal von Air Berlin. Lufthansa will bis zu 78 Jets der Airline kaufen. Das sind weniger als ursprünglich geplant. Doch selbst dieser Wunsch ist nicht leicht zu realisieren.

Zu Details des Angebots äußerte sich Naujoks nicht. Dem Vernehmen nach soll Pang 600 Millionen Euro für Air Berlin bieten. Er wolle zudem alle rund 8000 Mitarbeiter übernehmen.

Ein Sprecher von Air Berlin verwies auf Aussagen des Unternehmens vom vorigen Freitag, wonach es keine Fristverlängerung geben sollte.

Von

dpa

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