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14.09.2017

09:36 Uhr

Air Berlin

Flugbetrieb stabilisiert sich – weniger kranke Piloten

Die Piloten von Air Berlin haben offenbar ihren inoffiziellen Streik beendet. Nachdem sich gestern rund 200 krank gemeldet hatten kam es zu zahlreichen Ausfällen. Für heute meldeten sich viele wieder gesund.

Kampf der Investoren

„Wissen die eigentlich, was Sie tun?“ – Heftige Kritik am Verhalten der Air-Berlin-Piloten

Kampf der Investoren: „Wissen die eigentlich, was sie tun?“ – Heftige Kritik am Verhalten der Air-Berlin-Piloten

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BerlinNach zahlreichen Flugausfällen stabilisiert sich der Flugbetrieb bei der Air Berlin. „Der Krankenstand bei unseren Piloten sinkt deutlich“, sagte ein Sprecherin der insolventen Fluggesellschaft am Donnerstag. „Insgesamt erwarten wir für heute einen normalen Flugbetrieb bei Air Berlin.“ Allerdings spüre der Konzern noch leichte Nachwirkungen der vergangenen Tage und des Hurrikans „Irma“ in den USA. Deshalb könne man derzeit nicht alle Verbindungen von und nach Florida planmäßig fliegen. Betroffen davon sei etwa Fort Myers. „Aufgrund der Stromausfälle und Sturmschäden vor Ort können wir diesen Flughafen noch nicht wieder anfliegen.“ Der Flugbetrieb ab Miami und Orlando jedoch laufe wieder an.

Am Dienstag und Mittwoch hatten zum Teil sehr kurzfristige Krankmeldungen von rund 200 Piloten zum Ausfall zahlreicher Flüge geführt. Das Management von Air Berlin hatte an die Flugkapitäne appelliert, ins Cockpit zurückzukehren. Auch Mitglieder der Bundesregierung machten Druck und kritisierten das Verhalten der Piloten. Der Konzern hatte betont, für die Rettung der insolventen Airline sei eine Stabilisierung des Flugbetriebs am Donnerstag notwendig.

Air Berlin ist seit Mitte August pleite und kann nur dank eines Staatskredits über 150 Millionen Euro weiterfliegen. Interessenten können bis diesen Freitag ein Kaufangebot für den Konzern oder Teile davon einreichen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Reinhard Pfenning

14.09.2017, 10:36 Uhr

Könnte man da nicht mal an die Ärzte ran, die ja hier nachweislich krank geschrieben haben ohne dass eine Erkrankung vorlag. Dieser Mißbrauch in der Krankenversicherung kostet den Unternehmen und Sozialkassen jährlich viele Millionen. Krankschreiben nach Belieben ist eine um sich greifende Unart. Für Krankheit muss es doch objektive Kriterien geben und es darf nicht der subjektive Wunsch des Arbeitnehmers nach ein paar freien Tagen sein der die Krankschreibung veranlasst. Krankschreiben und krankfeiern ist doch kein Selbstbedienungsladen für genervte oder unwillige Arbeitnehmer auf Kosten aller. Es gilt an die Verantwortung der Ärzte zu appellieren das Vorliegen einer Krankheit vor der Ausstellung einer AU-Bescheinigung medizinisch zu überprüfen und nicht einfach ungeprüft dem Wunsch des Patienten auf Ausstellung der Bescheinigung nachzukommen.

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