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18.04.2017

15:28 Uhr

Beiersdorf im Bilanzcheck

Verflixt und zugeklebt

VonChristoph Kapalschinski

Während andere Konzerne ihre Bilanzen schönrechnen, hat Nivea-Hersteller Beiersdorf keine Bilanzkosmetik nötig. Der Dax-Konzern beeindruckt mit stabilen Erträgen. Nur eine Sparte muss kämpfen.

Die Sparte braucht mehr Forschungsgeld als die Pflegeprodukte von Beiersdorf. dpa

Klebeband von Tesa

Die Sparte braucht mehr Forschungsgeld als die Pflegeprodukte von Beiersdorf.

HamburgFast alle börsennotierte Konzerne rechnen sich an der ein oder anderen Stelle schön. Gerne erklären sie zum Beispiel einen Teil ihrer Kosten zu „Restrukturierungsaufwendungen“. Geschwind werden diese Kosten subtrahiert – und schon sieht das bereinigte operative Ergebnis besser aus.

Der Nivea-Produzent Beiersdorf verzichtet auf solche Bilanzkosmetik. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) enthält wie im Vorjahr keinerlei Bereinigung. Beiersdorf hat wenig zu verbergen: Die Marge ist um 0,6 Prozentpunkte auf 15 Prozent gestiegen und liegt damit knapp vor dem großen deutschen Konkurrenten Henkel.

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