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25.04.2017

22:01 Uhr

Fliegendes Taxi

Uber geht in die Luft

Uber macht der Stau zu schaffen. Die Lösung sieht die Fahrvermittlung im Abschied vom Auto: Das Unternehmen will Flugtaxis entwickeln, die wie Hubschrauber senkrecht starten können. Die ersten Tests sind bereits geplant.

Die Uber-App vor einem Londoner Taxi: In Zukunft will die Fahrdienstvermittlung auf neu zu erfindende Vehikel umsteigen. Reuters

Uber

Die Uber-App vor einem Londoner Taxi: In Zukunft will die Fahrdienstvermittlung auf neu zu erfindende Vehikel umsteigen.

DallasUber will seine Transportdienste in einigen Jahren auch in der Luft anbieten. Der Fahrdienst-Vermittler stellte am Dienstag Pläne für ein Netzwerk aus kompakten Fluggeräten vor, die Menschen in der Stadt befördern.

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Die Technik soll von Partnern wie dem Hubschrauber-Hersteller Bell oder dem Flugzeugbauer Embraer kommen. Uber will ein Netz aus „Vertiports“ betreiben, an denen die Fluggeräte senkrecht starten und landen können. Zum Jahr 2020 sind Tests in der texanischen Stadt Dallas und Dubai geplant. Das Ziel sei, drei Jahre später einen kommerziellen Betrieb aufzunehmen.

Uber hatte Interesse am Luftverkehr in Städten bereits mit einem Strategiepapier im vergangenen Herbst gezeigt - jetzt folgt die Umsetzung. Das Unternehmen argumentiert, dass die Straßen vollgestopft mit Autos und teuer im Unterhalt seien und man deshalb in die Luft ausweichen müsse. Uber rechnet vor, dass die Beförderungskosten pro Passagier und Kilometer mit der Zeit mit denen in heutigen Fahrdiensten vergleichbar sein könnten.

Auch andere Unternehmen denken über Luft-Mobilität in der Stadt nach. Airbus arbeitet an Fluggeräten dafür. Die chinesische Firma Ehang will in diesem Jahr ebenfalls in Dubai Tests mit einer Art Riesen-Drohne starten, die eine Person befördern kann. Am Montag wurde auch ein von Google-Mitgründer Larry Page finanziertes Projekt zur Entwicklung kleiner Passagier-Fluggeräte vorgestellt.

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Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Hofmann Marc

26.04.2017, 09:19 Uhr

Herr Andreas Schindler21.04.2017, 15:36 Uhr
Herr Hofmann, haben Sie als AfD Propagandist eigentlich keine Freunde, keine Arbeit und keine Hobbys oder warum kommentieren Sie alles den lieben langen Tag? Mögen Sie sich selbst lesen? Hier gibt es keine Likes...😜

@Schindler
Ja, ich habe viel Zeit und freue mich immer schon das ganze Wochenende, wenn Montags morgens die Kommentarfunktion endlich wieder öffnet.(Ostern war doch schrecklich) Aber das geht ja nicht nur mir so.
Die AFD ist die einzige Alternative die wir haben,gegen die Grün-Sozialistische Merkelregierung. Danke

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