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08.11.2018

23:11 Uhr

Kaufhaus-Ehe

Kartellamt gibt Fusion Kaufhof und Karstadt wohl seinen Segen

Die Wettbewerbshüter werden die Pläne für den Zusammenschluss der Kaufhäuser offenbar ohne vertiefte Prüfung freigeben. Am Freitag läuft die Frist aus.

Am Freitag läuft die Prüfungsfrist für das Kartellamt ab. Reuters

Filialen von Karstadt und Kaufhof

Am Freitag läuft die Prüfungsfrist für das Kartellamt ab.

DüsseldorfDas Bundeskartellamt wird den Warenhausketten Kaufhof und Karstadt bei ihrer Fusion Insidern zufolge keine Steine in den Weg legen. Informierte Unternehmenskreise bestätigten dem Handelsblatt, dass das Kartellamt die Pläne für den Zusammenschluss ohne eine vertiefte Prüfung freigeben wird.

Das Kartellamt hat in einer ersten Phase bis zu diesem Freitag Zeit, die Pläne unter die Lupe zu nehmen. Ein Sprecher des Kartellamts wollte die Angaben nicht kommentieren und verwies auf den Frist-Ablauf am Freitag. Ein Sprecher des Kaufhof-Eigners HBC sagte, der Konzern warte die Entscheidung der Wettbewerbshüter ab, ein Sprecher des Karstadt-Eigners Signa war nicht zu erreichen.

Der nordamerikanische Handelsriese HBC und die österreichische Signa hatten Mitte September ein Gemeinschaftsunternehmen aus den beiden ehemaligen Erzrivalen auf den Weg gebracht. Die zusammengeführten Geschäfte erzielten HBC zufolge 2017 einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro. Das Gemeinschaftsunternehmen soll 32.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Besonders in der Kaufhof-Belegschaft geht die Sorge um, dass es zu zahlreichen Stellenstreichungen kommen könne. Karstadt-Eigner Rene Benko hatte indes Spekulationen über einen massiven Stellenabbau beim Kaufhof im Zuge der Warenhausfusion zurückgewiesen.

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