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09.05.2018

11:01 Uhr

Quartalszahlen

Fraport steigert Umsatz dank hohem Passagieraufkommen

Fraport hat seinen Umsatz im ersten Quartal um 15 Prozent gesteigert. Das ist einer Zunahme der Fluggastzahl zu verdanken.

Der Fraport-Chef freut sich über gute Quartalszahlen. dpa

Stefan Schulte

Der Fraport-Chef freut sich über gute Quartalszahlen.

FrankfurtDer Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal vom Wachstum der Passagierzahlen an seinem Heimatstandort Frankfurt und an seinen Auslandsflughäfen profitiert. Von Januar bis März schnellte das Vorsteuerergebnis um knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 82 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 682 Millionen Euro. Damit übertraf Fraport die Prognosen der von Reuters befragten Analysten, und die Zahlen ließen den Aktienkurs um mehr als ein Prozent steigen. „Der positive Trend aus dem vergangenen Jahr setzt sich ungebrochen fort, sowohl international wie auch in Frankfurt”, erklärte Vorstandschef Stefan Schulte.

Das ließ sich auch an den Passagierzahlen am größten deutschen Flughafen für April ablesen: Dank kräftigen Wachstums beim Platzhirsch Lufthansa und dem Ausbau des Angebots der Billigflieger Ryanair und Easyjet flogen 5,8 Prozent mehr Gäste ab Frankfurt nach einem noch stärkeren Anstieg um zehn Prozent auf 14,4 Millionen Menschen im ersten Quartal.

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Vor einem Jahr hat Fraport 14 griechische Flughäfen gepachtet. Die ersten Zahlen fallen gut aus, zahlreiche Investitionen stehen aber noch bevor.

In den ersten vier Monaten lag das Plus mit 8,7 Prozent über der Prognose des Unternehmens von bis zu sechs Prozent mehr Fluggästen. Fraport verdiente dadurch mehr an Flughafengebühren, Sicherheitsdiensten und Parktickets.

Der Airport stößt allerdings an seine Grenzen, sodass Fraport unter Hochdruck am Bau des Terminal 3 und der vorzeitigen Eröffnung eines neues Flugsteigs arbeitet. Auch in die Infrastruktur der bestehenden Terminals werde weiter investiert, versprach Schulte. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte auf der Hauptversammlung am Dienstag Kapazitätsengpässe bei Sicherheitskontrollen und der Abfertigung kritisiert: „Frankfurt ist zu teuer, die Qualität ist trotzdem schwächer.”

Ein höherer Zinsaufwand bei Fraport Greece und den Gesellschaften in Brasilien bremste unterdessen den Anstieg des Nettogewinns, der um gut vier Prozent auf knapp 20 Millionen Euro zulegte. Kräftige Zuwächse verzeichneten die Fraport-Töchter in Lima/Peru und Antalya. Den Flughafen in der türkischen Ferienregion nutzten ein Fünftel mehr Reisende, denn der Tourismus ist nach einer durch Anschläge ausgelösten Krise in der Türkei wieder auf Erholungskurs.

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rtr

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