Kurz vor Mitternacht überraschte der Elektronikhändler mit noch viel schlechteren Zahlen als ohnehin schon befürchtet. Der Kurs bricht um ein Fünftel ein.
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Seit Jahresbeginn kennt der Ceconomy-Aktienkurs nur eine Richtung: nach unten.
Bild: obs
Berlin, Düsseldorf, New York Der Offenbarungseid kam Montagnacht; genau vier Minuten vor Mitternacht ging die Adhoc-Mitteilung raus. In wenigen dürren Zeilen teilte Sebastian Kauffmann, Leiter der Investor Relations beim Elektronikhändler Ceconomy, mit, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, selbst die schon zweimal revidierte Ergebnisprognose einzuhalten.
Eigentlich hatte das Unternehmen erst am 25. Oktober vorläufige Umsatzzahlen für das vierte Quartal bekannt geben wollen. Doch die Abweichung von den Erwartungen ist so deutlich, dass die Haus-Juristen dringend zu einer sofortige Veröffentlichung der Jahreszahlen geraten hatten.
So wird das Vorsteuerergebnis (Ebit) nur noch bei 400 Millionen Euro liegen. Gerechnet hatte Konzernchef Pieter Haas zuvor noch mit 460 bis 490 Millionen Euro. Damit dürfte das Unternehmen unter dem Strich im laufenden Geschäftsjahr deutlich in die Verlustzone geraten. Detaillierte Zahlen für das Gesamtjahr will Ceconomy am 19. Dezember veröffentlichen.
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