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28.07.2022

11:52

Containerreederei

Bis zu 18 Milliarden Euro Gewinn: Hapag-Lloyd erhöht Prognose erneut

Bei der Hamburger Reederei sprudeln die Gewinne weiterhin in nie gekanntem Ausmaß. Im zweiten Quartal verdreifachte Hapag-Lloyd den Überschuss.

Der Vorstand erwartet einen operativen Gewinn (Ebit) zwischen 16,3 und 18,2 Milliarden Euro. Reuters

Hapag-Lloyd

Der Vorstand erwartet einen operativen Gewinn (Ebit) zwischen 16,3 und 18,2 Milliarden Euro.

Hamburg Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd hat angesichts sprudelnder Gewinne im ersten Halbjahr abermals ihre Prognose für 2022 angehoben. Der Vorstand erwartet nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 16,3 Milliarden und 18,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dies übertrifft bei weitem den Gewinn aus dem Ausnahmejahr 2021. Er lag bei knapp 9,4 Milliarden Euro, gut siebenmal mehr als 2020. Hapag-Lloyd hatte Ende April die Prognose für 2022 angehoben und eine Spanne zwischen 11,7 Milliarden und 13,6 Milliarden Euro genannt.

Hintergrund für die beispiellosen Gewinne in der Containerschifffahrt sind die Verwerfungen in den Logistikketten seit Beginn der Pandemie. Gestörte Lieferketten und knappe Kapazitäten lassen die Preise für Transporte auf See, die sogenannten Frachtraten, enorm steigen. Im Moment gibt Hapag-Lloyd für die durchschnittliche Frachtrate im ersten Halbjahr ein Plus von rund 80 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2021 an.

Auf Basis vorläufiger Zahlen sprang bei Hapag-Lloyd so im Zeitraum Januar bis Juni ein konzernweites Ebit von rund 9,1 Milliarden Euro heraus, mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Allein im zweiten Quartal sprang das Ebit auf 4,8 (Vorjahr: 1,6) Milliarden Euro.

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    Die Reederei weist darauf hin, dass die Prognose „angesichts des Kriegs in der Ukraine, der weiterhin bestehenden Störungen der globalen Lieferketten sowie der Effekte der Covid-19-Pandemie“ mit hohen Unsicherheiten behaftet sei. Die vollständigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr will Hapag-Lloyd am 11. August veröffentlichen.

    Von

    dpa

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