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07.03.2022

15:51

Logistik

Lieferwege nach Russland brechen zusammen – Schiffe stauen sich in Europas Häfen

Von: Christoph Schlautmann, Jens Koenen

Putins Krieg schadet der eigenen Wirtschaft: In der Warenbelieferung des Landes geht fast nichts mehr. Deutschland zahlt im Gegenzug mit steigenden Preisen im Chinahandel.

Immer seltener erreicht Seefracht die russischen Häfen. imago images/ITAR-TASS

Containerschiff im Hafen von St. Petersburg

Immer seltener erreicht Seefracht die russischen Häfen.

Düsseldorf, Frankfurt Der Lieferverkehr nach Russland ist nur wenige Tage nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine massiv eingebrochen. Schon in der ersten Kriegswoche seien die Importe von Konsumgütern ins Land um 27 Prozent zurückgegangen, ermittelte die Chicagoer Lieferketten-Überwachungsfirma Fourkites. In den darauffolgenden Tagen habe es ein weiteres Minus im zweistelligen Prozentbereich gegeben.

Der sinkende Warenaustausch liegt keineswegs nur an Konsumgüterkonzernen wie H&M, Ikea, Adidas oder Apple, die in den vergangenen Tagen ihr Geschäft in Russland einstellten, um Solidarität mit der überfallenen Ukraine zu demonstrieren. Einen erheblichen Beitrag zum Lieferstopp trägt die Logistikbranche selbst bei. Das Angebot für Lkw-Fahrten nach Russland sei auf ein Siebtel des Vorkriegswertes eingebrochen, berichtet Deutschlands größte Frachtbörse Timocom aus Erkrath bei Düsseldorf.

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