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18.05.2022

11:12

Luftfahrt

Großaktionär Kühne hat Interesse an Lufthansa-Aufsichtsratsposten

Der Logistik-Unternehmer hält mittlerweile mehr als zehn Prozent an der Airline. Einen Posten im Aufsichtsrat würde Kühne nicht ausschlagen.

Der Unternehmer hatte im April mitgeteilt, er habe seine Beteiligung an der Lufthansa auf mehr als zehn Prozent aufgestockt. imago/Lars Berg

Klaus-Michael Kühne

Der Unternehmer hatte im April mitgeteilt, er habe seine Beteiligung an der Lufthansa auf mehr als zehn Prozent aufgestockt.

Frankfurt Der neue Lufthansa-Großaktionär Klaus-Michael Kühne würde einen Aufsichtsratsposten bei der Fluggesellschaft nicht ausschlagen. „Sollte der aktuelle Aufsichtsrat oder die Deutsche Lufthansa AG einen Sitz im Aufsichtsrat anbieten, würde die Kühne Aviation hierzu eine für diese Gremienverantwortung qualifizierte Persönlichkeit benennen“, teilte Kühnes Vertrauter Karl Gernandt im Namen des deutsch-schweizerischen Milliardärs am Mittwoch mit.

Bisher habe man darüber aber nicht gesprochen. Kühne hatte im April mitgeteilt, er habe seine Beteiligung an der Lufthansa auf mehr als zehn Prozent aufgestockt.

Die Lufthansa sei „eine hervorragende Abrundung des bisherigen Beteiligungsportfolios, in der logistisches Know-how über diverse unabhängige Beteiligungen gebündelt ist“, hatte er damals erklärt. In der Pflichtmitteilung erklärte die Kühne Aviation GmbH, in der die Anteile geparkt sind, sie wolle eine Aufstockung in den nächsten zwölf Monaten nicht ausschließen.

Kühne Aviation ist nach dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik (14,1 Prozent) der größte Anteilseigner des MDax-Konzerns. Der WSF muss nach der erfolgten Rückzahlung der staatlichen Direkthilfen durch das Unternehmen seine Anteile bis Oktober 2023 wieder abgeben

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    Kühne strebe für die Lufthansa eine stabile Kapitalstruktur und eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik an. Kühne gehören die Mehrheit Schweizer Logistikkonzern Kühne + Nagel sowie 30 Prozent an der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd.

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