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01.08.2022

13:00

Luftfahrt

Regierung droht Airlines mit Ende der Vorkasse-Praxis für Flugtickets

Von: Christoph Schlautmann

PremiumHunderttausende Passagiere blieben zuletzt auf bezahlten Tickets sitzen. Die Rückerstattung zieht sich häufig hin. Nun macht die Bundesregierung Druck.

Wegen Personalproblemen hat die Airline zahlreiche Verbindungen gestrichen – trotz vorgezahlter Tickets. dpa

Passagiere am Eurowings-Schalter in Düsseldorf

Wegen Personalproblemen hat die Airline zahlreiche Verbindungen gestrichen – trotz vorgezahlter Tickets.

Düsseldorf Angesichts der hohen Zahl von Flugausfällen müssen Deutschlands Airlines um ihre gängige Buchungspraxis bangen. Bisher zahlen Passagiere ihre Tickets oft schon Wochen vor Abflug und wurden in den vergangenen Monaten immer wieder zu zinslosen und ungesicherten Kreditgebern der Airlines. Die Bundesregierung droht nun, den Zwang zur Vorkasse zu kippen.

Die Initiative kommt aus dem Haus von Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne). „Wenn die Fluggesellschaften bei berechtigten Ansprüchen der Fluggäste in den nächsten Monaten Erstattungen, Ausgleichszahlungen sowie Entschädigungen nicht schnell und unbürokratisch leisten“, sagte ein Sprecher, „wird man die Vorkasse-Praxis überprüfen müssen.“

Bereits im Juni hatte die Lufthansa rund 3000 Flüge gestrichen, Mitte Juli kamen 770 weitere hinzu. Zusätzlich fielen in der vergangenen Woche mehr als 1000 Starts und Landungen aus, weil das konzerneigene Bodenpersonal streikte. Nun droht auch noch ein Ausstand der Piloten.

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