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23.09.2022

10:26

Online-Möbelhändler

Made.com streicht mehr als ein Drittel der Stellen

Möbelhändler Made.com entlässt jeden dritten Angestellten. Grund dafür seien Lieferkettenprobleme und die sinkende Kauflust der Konsumenten.

Erst vor 15 Monaten ist made.com an die Börse gegangen. Reuters

Made.com

Erst vor 15 Monaten ist made.com an die Börse gegangen.

London Der britische Online-Möbelhändler Made.com bekommt die Kaufzurückhaltung der Kunden und die Folgen der gestörten Lieferketten zu spüren. Der Vorstand kassierte daher nicht nur seine Jahresziele sondern kündigte auch einen Stellenabbau und die mögliche Einleitung eines „formellen Verkaufsprozesses“ an.

Das Unternehmen werde in den nächsten Wochen Kosten senken, indem Personal entlassen wird, teilte die Firma am Freitag mit, ohne Details zu nennen. Zudem würden Optionen wie ein „formeller Verkaufsprozess“ des Unternehmens geprüft. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge müssen etwa 35 Prozent der Belegschaft gehen.

Die erst vor 15 Monaten unter großem Applaus an die Börse gegangene Firma beklagte, Waren mit Rabatt verkauft haben zu müssen, um die Lagerbestände zu reduzieren. Das habe die Margen und Liquidität beeinträchtigt. Der Vorstand erwarte keine rasche Erholung der Nachfrage.

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