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24.11.2022

16:20

Onlinehandel

Verdi ruft Amazon-Beschäftigte zu Aktionstag am „Black Friday“ auf

Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und die Anerkennung von Tarifverträgen. Am umsatzstarken „Black Friday“ ruft Verdi deshalb an mehreren Standorten zu Streiks auf.

Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen und die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. dpa

Amazon-Versandzentrum in Kiekebusch

Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen und die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels.

München Die Gewerkschaft Verdi hat mehrere tausend Amazon-Beschäftigte in Deutschland für Freitag zu einem Streik- und Aktionstag für höhere Löhne aufgerufen. Am „Black Friday“ werde es Arbeitsniederlegungen in zehn der 20 Lager- und Versandzentren geben, kündigte die Gewerkschaft am Donnerstag an: In Achim bei Bremen, Bad Hersfeld, Graben bei Augsburg, Dortmund, Koblenz, Leipzig, Rheinberg, Werne und Winsen an der Luhe.

Der Konzern erwartet für die Kunden in Deutschland aber keine Auswirkungen.

Verdi fordert von Amazon bessere Arbeitsbedingungen und die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Auch in Frankreich und den USA riefen Gewerkschaften ihre Mitglieder zum Ausstand auf.

Amazon beschäftigt über 20.000 festangestellte Mitarbeiter in der Logistik in Deutschland. Ein Amazon-Sprecher sagte, der Einstiegslohn liege inklusive Boni bei mindestens 13 Euro pro Stunde. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit liege der Jahreslohn im Durchschnitt bei rund 35.000 Euro.

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    dpa

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