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Rangliste

Die gefährlichsten Flughäfen der Welt

Der Weg ist das Ziel – zumindest für Adrenalin-Junkies. Bei der Reise mit dem Flugzeug braucht es dafür steile Abhänge oder kurze Landebahnen: Diese zehn Flughäfen sind bei Start und Landung besonders gefährlich.

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Platz 10: TegucigalpaIn der Hauptstadt von Honduras zu landen ist gleich in dreifacher Hinsicht eine Herausforderung. Denn die Landebahn ist mit zwei Kilometern äußerst kurz – bis Mai 2009 war sie sogar nur 1,8 Kilometer lang. Bevor die Piloten die Maschinen dort aufsetzen lassen können, müssen sie eine scharfe Kurve fliegen – und vorher erfolgreich über bergiges Gelände manövrieren. Seit Jahren wird überlegt, den Flughafen zu verlegen. Doch die Hauptstadt ist mit rund 870.000 Einwohner die größte Stadt des Landes. Der Airport Tegucigalpa gilt laut iPilot als zehntgefährlichster der Welt. Die Flugsimulatoren-Kette hat das Adrenalin-Ranking zusammengestellt. Imago

Platz 10: Tegucigalpa

In der Hauptstadt von Honduras zu landen ist gleich in dreifacher Hinsicht eine Herausforderung. Denn die Landebahn ist mit zwei Kilometern äußerst kurz – bis Mai 2009 war sie sogar nur 1,8 Kilometer lang. Bevor die Piloten die Maschinen dort aufsetzen lassen können, müssen sie eine scharfe Kurve fliegen – und vorher erfolgreich über bergiges Gelände manövrieren. Seit Jahren wird überlegt, den Flughafen zu verlegen. Doch die Hauptstadt ist mit rund 870.000 Einwohner die größte Stadt des Landes. Der Airport Tegucigalpa gilt laut iPilot als zehntgefährlichster der Welt. Die Flugsimulatoren-Kette hat das Adrenalin-Ranking zusammengestellt.

Bild: Imago

Platz 9: Insel SkiathosDer Skiathos Island National Airport gilt als noch gefährlicher. Die Seiten der Landebahn werden nur vom Meer begrenzt und obwohl große Boeing-Maschinen den Flughafen anfliegen, verfügt er nicht über ein Instrumentenlandesystem – die Piloten müssen auf Sicht fliegen. Auch Nachtanken können die Flieger auf der griechischen Insel nicht. Skiathos ist die kleinste der bewohnten Inseln der nördlichen Sporaden und ist bekannt für ihren Wein und ihre Oliven. Imago

Platz 9: Insel Skiathos

Der Skiathos Island National Airport gilt als noch gefährlicher. Die Seiten der Landebahn werden nur vom Meer begrenzt und obwohl große Boeing-Maschinen den Flughafen anfliegen, verfügt er nicht über ein Instrumentenlandesystem – die Piloten müssen auf Sicht fliegen. Auch Nachtanken können die Flieger auf der griechischen Insel nicht. Skiathos ist die kleinste der bewohnten Inseln der nördlichen Sporaden und ist bekannt für ihren Wein und ihre Oliven.

Bild: Imago

Platz 8: CourchevelMitten im Skigebiet Courchevel liegt auf 2007 Meter Höhe dieser Flugplatz, der deshalb auch Altiport genannt wird. Die Landebahn ist mit 537 Metern besonders kurz und dazu noch ungewöhnlich steil. Linienflugzeuge landen dort nicht mehr, Hobbypiloten müssen ihre Privatmaschinen hangaufwärts landen. Starten müssen alle Maschinen wie ein Skispringer – nicht zuletzt deshalb hat es der Flughafen Courchevel in die James-Bond-Filme „Der Morgen stirbt nie“ sowie „Goldeneye“ geschafft. Wikipedia / OTRS

Platz 8: Courchevel

Mitten im Skigebiet Courchevel liegt auf 2007 Meter Höhe dieser Flugplatz, der deshalb auch Altiport genannt wird. Die Landebahn ist mit 537 Metern besonders kurz und dazu noch ungewöhnlich steil. Linienflugzeuge landen dort nicht mehr, Hobbypiloten müssen ihre Privatmaschinen hangaufwärts landen. Starten müssen alle Maschinen wie ein Skispringer – nicht zuletzt deshalb hat es der Flughafen Courchevel in die James-Bond-Filme „Der Morgen stirbt nie“ sowie „Goldeneye“ geschafft.

Bild: Wikipedia / OTRS

Platz 7: MadeiraNahe der Inselhauptstadt Santa Cruz befindet sich einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Denn die Landebahn liegt an einem Steilküstenhang und wird streckenweise nur von Stelzen gestützt. Passagiere haben bis kurz vor der Landung das Gefühl, einen Berg zu rammen – die Piloten können erst im letzten Augenblick auf die Piste eindrehen. Nur Flugkapitäne mit einer Spezialeinweisung dürfen sich an einer solchen Landung versuchen. Hat die Anreise nach Madeira jedoch geklappt, erwarten einen auf der portugiesischen Insel das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen. Etwa 235.000 Menschen haben dort ihren festen Wohnsitz. Imago

Platz 7: Madeira

Nahe der Inselhauptstadt Santa Cruz befindet sich einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Denn die Landebahn liegt an einem Steilküstenhang und wird streckenweise nur von Stelzen gestützt. Passagiere haben bis kurz vor der Landung das Gefühl, einen Berg zu rammen – die Piloten können erst im letzten Augenblick auf die Piste eindrehen. Nur Flugkapitäne mit einer Spezialeinweisung dürfen sich an einer solchen Landung versuchen. Hat die Anreise nach Madeira jedoch geklappt, erwarten einen auf der portugiesischen Insel das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen. Etwa 235.000 Menschen haben dort ihren festen Wohnsitz.

Bild: Imago

Platz 6: LuklaWer den Mount Everest besteigen möchte, muss auf dem Flugplatz Lukla in Nepal landen – oder eine Woche zu Fuß anreisen. Piloten können die Piste nur bergwärts anfliegen, weil sie sich mit zwölf Prozent nach unten neigt. Durchstarten ist überhaupt nicht möglich, da es am Ende der Startbahn 600 Meter in die Tiefe geht. Imago

Platz 6: Lukla

Wer den Mount Everest besteigen möchte, muss auf dem Flugplatz Lukla in Nepal landen – oder eine Woche zu Fuß anreisen. Piloten können die Piste nur bergwärts anfliegen, weil sie sich mit zwölf Prozent nach unten neigt. Durchstarten ist überhaupt nicht möglich, da es am Ende der Startbahn 600 Meter in die Tiefe geht.

Bild: Imago

Platz 5: London City AirportIn den Docklands der britischen Hauptstadt liegt seit 1987 der London City Airport, der vor allem unter Geschäftsreisenden beliebt ist. Denn der Finanzdistrikt ist ebenso nah wie das Stadtzentrum Londons. Doch die Landung ist nichts für schwache Nerven: Jets fliegen den Flughafen wegen der Bebauung rundum besonders steil an. Wer ungefährlicher anreisen will, kann auf einen der vier anderen Flughäfen der englischen Hauptstadt ausweichen. Imago

Platz 5: London City Airport

In den Docklands der britischen Hauptstadt liegt seit 1987 der London City Airport, der vor allem unter Geschäftsreisenden beliebt ist. Denn der Finanzdistrikt ist ebenso nah wie das Stadtzentrum Londons. Doch die Landung ist nichts für schwache Nerven: Jets fliegen den Flughafen wegen der Bebauung rundum besonders steil an. Wer ungefährlicher anreisen will, kann auf einen der vier anderen Flughäfen der englischen Hauptstadt ausweichen.

Bild: Imago

Platz 4: InnsbruckRund fünf Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt der Flughafen Innsbrucks. Um dort zu landen, benötigen Piloten eine Sonderausbildung. Denn die Pisten werden von Bergen umgeben: Beim Start müssen die Piloten schnell an Höhe gewinnen, bei der Landung muss jeder Handgriff sitzen. Oft erschwert Wind die Manöver zusätzlich. Die Hauptstadt Tirols ist bei Touristen beliebt – aber sie reisen nicht unbedingt mit dem Flugzeug an. Imago

Platz 4: Innsbruck

Rund fünf Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt der Flughafen Innsbrucks. Um dort zu landen, benötigen Piloten eine Sonderausbildung. Denn die Pisten werden von Bergen umgeben: Beim Start müssen die Piloten schnell an Höhe gewinnen, bei der Landung muss jeder Handgriff sitzen. Oft erschwert Wind die Manöver zusätzlich. Die Hauptstadt Tirols ist bei Touristen beliebt – aber sie reisen nicht unbedingt mit dem Flugzeug an.

Bild: Imago

Platz 3: Insel BarraAuf der schottischen Insel Barra bestimmen die Gezeiten den Flugverkehr. Denn bei Flut verschwinden die sandigen Landebahnen im Nordatlantik. Eine Landung direkt in der flachen Bucht gilt deshalb als besonders gefährlich. Einen anderen Flughafen jedoch gibt es auf der größten Insel im Süden der Äußeren Hebriden nicht. Wikipedia / OTRS

Platz 3: Insel Barra

Auf der schottischen Insel Barra bestimmen die Gezeiten den Flugverkehr. Denn bei Flut verschwinden die sandigen Landebahnen im Nordatlantik. Eine Landung direkt in der flachen Bucht gilt deshalb als besonders gefährlich. Einen anderen Flughafen jedoch gibt es auf der größten Insel im Süden der Äußeren Hebriden nicht.

Bild: Wikipedia / OTRS

Platz 2: GibraltarDie iberische Halbinsel ist ein beliebtes Reiseziel, doch die Anreise hat es in sich. Aus Platzgründen führt der Runway direkt über eine vielbefahrene Straße, die für jede Landung und jeden Start gesperrt werden muss. Die Kreuzung ist für einen internationalen Flughafen weltweit einmalig. Direktflüge gibt es von Deutschland aus keine und auch spanische Maschinen fliegen Gibraltar nicht mehr an. Nur via England ist der größte Flughafen des britischen Überseegebiets zu erreichen. Imago

Platz 2: Gibraltar

Die iberische Halbinsel ist ein beliebtes Reiseziel, doch die Anreise hat es in sich. Aus Platzgründen führt der Runway direkt über eine vielbefahrene Straße, die für jede Landung und jeden Start gesperrt werden muss. Die Kreuzung ist für einen internationalen Flughafen weltweit einmalig. Direktflüge gibt es von Deutschland aus keine und auch spanische Maschinen fliegen Gibraltar nicht mehr an. Nur via England ist der größte Flughafen des britischen Überseegebiets zu erreichen.

Bild: Imago

Platz 1: Sint MaartenDer Princess Juliana Airport ist für seine spektakulären Bilder bekannt: Die Jets rauschen in wenigen Metern Höhe über Strand und Straßen. Dabei kann der Luftstrahl aus den Triebwerken schon mal Autoscheiben kaputt drücken. Während der Starts hängen sich immer wieder Personen an den Zaun zwischen Strand und Runway. Die Insel der Niederländischen Antillen gilt deshalb als Mekka für „Planespotter“. Seit Oktober 2010 ist Sint Maarten ein eigenständiges Land im Königreich der Niederlande. Rund 37.000 Menschen leben auf der Karibik-Insel, die meisten von ihnen sind Nachfahren niederländischer Siedler und entführter Sklaven aus Afrika. Imago

Platz 1: Sint Maarten

Der Princess Juliana Airport ist für seine spektakulären Bilder bekannt: Die Jets rauschen in wenigen Metern Höhe über Strand und Straßen. Dabei kann der Luftstrahl aus den Triebwerken schon mal Autoscheiben kaputt drücken. Während der Starts hängen sich immer wieder Personen an den Zaun zwischen Strand und Runway. Die Insel der Niederländischen Antillen gilt deshalb als Mekka für „Planespotter“. Seit Oktober 2010 ist Sint Maarten ein eigenständiges Land im Königreich der Niederlande. Rund 37.000 Menschen leben auf der Karibik-Insel, die meisten von ihnen sind Nachfahren niederländischer Siedler und entführter Sklaven aus Afrika.

Bild: Imago

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