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26.09.2022

10:03

Schwarz-Gruppe

Lidl-Mutter verstärkt die Eigenproduktion – Sorge bei Lieferanten

Von: Florian Kolf, Anja Müller, Katrin Terpitz

PremiumDie Schwarz-Gruppe übernimmt Deutschlands größten Nudelhersteller. Der Expansionskurs des größten Lebensmittelhändlers in Europa stößt bei manchem Mittelständler auf Kritik.

Die Schwarz Produktion stellt für Lidl und Kaufland Eigenmarkenprodukte her. dpa

Einkaufen bei Lidl

Der Mutterkonzern Schwarz Gruppe stellt Eigenmarken für Lidl und Kaufland zusehends selbst her.

Übach-Palenberg, Düsseldorf Europas größter Händler, die Schwarz-Gruppe, will seine Versorgung mit Lebensmitteln aus eigener Hand stärken. „Die aktuelle Situation in der Branche zeigt, dass die Versorgung mit wichtigen Lebensmitteln keine Selbstverständlichkeit mehr ist“, warnt Jörg Aldenkott, Vorstandsvorsitzender der Schwarz Produktion, die für Lidl und Kaufland Eigenmarkenprodukte wie Backwaren und Schokolade herstellt. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass es immer wieder Engpässe geben kann.“

Deshalb baut das Familienunternehmen seine Produktion deutlich aus. „Wir sind schon unter den Top Ten der Lebensmittelindustrie“, erklärt Aldenkott im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die Zeichen stehen auf Expansion: Der Umsatz mit eigenen Werken soll in diesem Jahr von 2,2 auf 2,5 Milliarden Euro steigen.

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Kommentare (1)

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23.09.2022, 19:19 Uhr

Definitiv eine interessante Strategie, die Schwarz quasi im Alleingang fährt. Erwartet uns in Zukunft eventuell ein Markt auschließlich mit Eigenmarken? Fände ich begrüßenswert. Wenn man auf nachhaltige, qualitative Produkte Wert legt, kauft man ja bereits heute Bio-Qualität und/oder Fair Trade. Das geht auch beim Discounter immer mehr und besser: von Kaffee, Tee, Schokolade über Brot, Nudeln, Obst und Gemüse hin zu tierischen Produkten. Hierbei stellt man fest, dass man auf die milliardenschweren, werbestarken Großkonzerne (wie Nestlé, Unilever, Mars, Kraft-Heinz, Mondelez, CocaCola, PepsiCo, Danone) sowieso verzichten muss, da diese nichts vergleichbar Hochwertiges herstellen, sondern sich lediglich über ihre Werbemarke hinausstechen. Am Ende kostet das hochwertige Bio/Fair Trade-Eigenprodukt meistens immer noch weniger als die Markenprodukt.

Zu den Mittelständlern: Wenn auch Rewe&Co vermehrt auf den Geschmack kommen sollten und ähnliche Käufe tätigen, sodass aus den Einzelhandelskonzernen Lebensmittelkonzerne werden... Eine Chance für die Mittelständer unter- und miteinander zu konsolidieren. Am Ende sollte es bei Lebensmitteln immer nur darum gehen: hochwertig, nachhaltig, Qualität.

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