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10.05.2022

04:03

Serie: Grüner Umbruch

Synthetisches Kerosin – der Hoffnungsträger über den Wolken

Von: Jens Koenen

PremiumDie Luftfahrt verfolgt ehrgeizige Klimaziele. Doch nicht nur alternatives Flugbenzin ist rar, es hapert auch an verlässlichen Emissionsdaten.

Fliegen trägt weltweit zwischen zwei und drei Prozent zu den von Menschen verursachten CO2-Emissionen bei. dpa-Bildfunk

Luftfahrt

Fliegen trägt weltweit zwischen zwei und drei Prozent zu den von Menschen verursachten CO2-Emissionen bei.

Frankfurt Bisher gibt es die Anlage nur auf dem Papier, doch demnächst sollen die Bagger anrollen. Für 30 Millionen Euro will das Karlsruher Jungunternehmen Ineratec auf dem Gelände des Chemieparks Frankfurt-Hoechst die erste Fabrik für synthetisches Flugbenzin (SAF) im Industriemaßstab errichten. Ab dem kommenden Jahr sollen dort 3500 Tonnen davon jährlich hergestellt werden. „Wir müssen nicht die Antriebsarten ändern, sondern den Kraftstoff“, ist Tim Böltken, Mitgründer und Geschäftsführer von Ineratec, überzeugt.

Deutsche Airline-Manager wie Carsten Spohr werden das Vorhaben mit Sicherheit sehr genau verfolgen. Das E-Fuel ist der größte Hoffnungsträger der Branche, um das Fliegen schnell klimaneutral zu machen. Andere Technologien wie etwa ein Wasserstoffantrieb brauchen noch viele Jahre. Und die Branche steht mächtig unter Druck. „Wenn wir Covid mal hinter uns lassen, wird es kein anderes Thema geben, das die Tagesordnung so bestimmen wird“, sagt Lufthansa-Chef Spohr mit Blick auf das Thema Klima.

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