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12.04.2022

14:55

Stephen Pagliuca

Boston-Celtics-Eigentümer kündigt Gebot für FC Chelsea an

Der Bieterkampf um den Londoner Fußballklub geht in die nächste Runde. US-Investor Stephen Pagliuca signalisiert Interesse, müsste sich aber zunächst von Atalanta Bergamo trennen.

Der englische Hauptstadt-Klub steht vor dem Verkauf, nachdem der Oligarch Roman Abramowitsch die Kontrolle abgeben musste. Reuters

Stamford Bridge

Der englische Hauptstadt-Klub steht vor dem Verkauf, nachdem der Oligarch Roman Abramowitsch die Kontrolle abgeben musste.

London Der Miteigentümer des US-Basketball-Klubs Boston Celtics wirft beim Verkauf des Londoner Fußballklubs FC Chelsea seinen Hut in den Ring. Der US-Investor Stephen Pagliuca kündigte am Dienstag ein „substanzielles und glaubwürdiges Gebot“ im Lauf der Woche an, das die Bedingungen der Premier League, der britischen Regierung und des europäischen Fußball-Verbandes Uefa erfülle.

Pagliuca deutete damit seine Bereitschaft an, sich von seiner Beteiligung am italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo zu trennen, bei dem er erst im Februar die Mehrheit übernommen hatte. Die Uefa verbietet zwei Mannschaften mit dem gleichen Eigentümer in einem Wettbewerb, um Manipulationen zu vermeiden.

Atalanta und Chelsea hatten sich für die Champions League qualifiziert. Die Italiener stiegen aber nach der Gruppenphase in die Europa League ab, wo sie im Viertelfinale derzeit auf RB Leipzig treffen. Der vom Deutschen Thomas Tuchel trainierte FC Chelsea hat in der Runde der letzten acht der Champions League das Hinspiel mit 1:3 gegen Real Madrid verloren.

Pagliuca versprach, das Stadion an der Londoner Stamford Bridge zu renovieren oder umzubauen. Der FC Chelsea solle dort weiter spielen. „Chelsea ist ein Weltklasse-Team mit Weltklasse-Fans: es verdient auch ein Weltklasse-Stadion.“

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    Der englische Hauptstadt-Klub steht vor dem Verkauf, nachdem der russischstämmige Oligarch Roman Abramowitsch die Kontrolle angesichts der drohenden Sanktionen gegen ihn abgeben musste. Der Klub steht derzeit de facto unter der Kuratel des Staates, soll aber bald in neue Hände kommen – voraussichtlich für eine Milliardensumme. Die Liste der Interessenten ist lang. Darunter ist auch die Familie Ricketts, die Eigentümer des US-Baseball-Teams Chicago Cubs.

    Von

    rtr

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