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26.07.2022

17:27

Tourismus

Reiseveranstalter melden Buchungszahlen über Vor-Corona-Niveau

Ein deutscher Touristikkonzern registriert trotz Inflation mehr Buchungen. Dazu kommt: Wer verreist, gibt im Schnitt sogar mehr Geld aus als vor der Pandemie.

Die Deutschen verreisen wieder mehr – und buchen dabei teurere Hotels. imago images/NurPhoto

Strand auf Kreta

Die Deutschen verreisen wieder mehr – und buchen dabei teurere Hotels.

Düsseldorf Die hohe Inflation scheint die Reiselust der Menschen in Deutschland nicht zu bremsen. „Die Buchungseingänge der letzten Monate lagen weit über dem Stand vor der Pandemie“, berichtete Ingo Burmester, Chef der zur Rewe-Gruppe gehörenden DER Touristik Zentraleuropa am Dienstag. Der Umsatz liege in diesem Sommer 2022 bei den Konzern-Veranstaltern Dertour, Jahn Reisen, ITS, Meiers Weltreisen und Travelix über dem Niveau des Vor-Corona-Sommers 2019. „Wir haben eine neue Normalität“, so Burmester.

Nach einer Auswertung des Buchungs- und Reiseverhaltens lassen sich die Reisenden den Urlaub in diesem Sommer zudem mehr kosten. Sie geben demnach im Schnitt 51 Prozent mehr für ihren Hotelaufenthalt aus. Dabei buchten sie insbesondere höhere Hotelkategorien und mehr All-Inclusive-Verpflegung.

Hotels mit drei oder weniger Sternen werden den Angaben zufolge seltener gebucht als vor der Pandemie: Im Sommer 2019 entschieden sich 40 Prozent der Gäste für diese Kategorien, in diesem Sommer sind es lediglich 28 Prozent. Die Nachfrage nach Vier-Sterne- und Fünf-Sterne-Hotels steigt dagegen.

Insgesamt buchten etwa drei Viertel der Gäste Hotels in dieser Kategorie. 2019 waren es nur 60 Prozent.

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    Auch das Marktforschungsunternehmen GfK war jüngst zu dem Ergebnis gekommen, dass die Menschen bei Reisen in diesem Sommer nicht sparen. Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie bestehe hier ein großer Nachholbedarf bei den Konsumenten. Die Buchungszahlen für private Urlaubsreisen seien in der aktuellen Sommersaison vergleichbar mit dem letzten Vor-Pandemie-Jahr 2019, teils gingen sie sogar darüber hinaus, hatte die GfK mitgeteilt.

    Von

    dpa

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