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06.03.2023

09:51

Verkehr

Deutscher Bahn und ihren Kunden droht ein schwarzes Jahr 2023

Von: Christoph Schlautmann

PremiumDer Konzern ringt mit einer verheerenden Unpünktlichkeit im Fern- und Güterverkehr. Nun dürfte sich auch die Finanzlage zuspitzen. Und ein zuvor groß angekündigtes Ziel ist auf 2070 verschoben.

ICE der Deutschen Bahn dpa

ICE der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof Frankfurt

Fehlendes Personal und Kapital.

Berlin Schon kurz vor Weihnachten warnte Matthias Altmann, Betriebsratschef bei der DB Netz AG, vor einer „fatalen Situation“ im Schienenverkehr in den kommenden Monaten. „Züge können teilweise nicht fahren“, sagte er, „weil wir nicht in der Lage sind, Stellwerke zu besetzen.“

Die Mitarbeiterengpässe sind längst nicht der einzige Grund, weshalb Fahrgäste derzeit immer häufiger vergeblich am Gleisrand warten. Zum Personalmangel gesellen sich seit Monaten unzählige Baustellen im Schienennetz, die seit Jahresbeginn etwa in Magdeburg und Stendal zu massiven Verspätungen und Zugausfällen führten, aber auch auf den Strecken von Frankfurt Richtung Dresden und Wiesbaden sowie rund um Duisburg.

Selbst Bahnchef Richard Lutz klagte neulich auf einer DB-Veranstaltung in Berlin über die Verfassung des eigenen Konzerns. „Es gibt Engpässe bei Mitarbeitern und Kapital“, sagte er.

Statt zum Treiber der erhofften Verkehrswende zu werden, droht die Bahn 2023 noch tiefer in die Misere zu rutschen.

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