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18.08.2018

09:55

Autobauer

Unfallverletzung in den USA soll Toyota Hunderte Millionen kosten

Ein Unfall mit einem Toyota in den USA führte zu schweren Verletzungen von Kindern. Nun soll der Autobauer einen hohen Schadensersatz zahlen.

Der Autobauer betonte die Verletzungen seien nicht auf Defekte zurückzuführen, sondern auf die besonderen Umstände des Unfalls. AP

Toyota

Der Autobauer betonte die Verletzungen seien nicht auf Defekte zurückzuführen, sondern auf die besonderen Umstände des Unfalls.

DallasEinen Geschworenenjury in Texas hat den Autobauer Toyota wegen der Verletzungen von Kindern bei einem Unfall zu 242 Millionen Dollar (210 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Die Vordersitze einer Limousine des Unternehmens seien unzumutbar fehlerhaft gewesen und Toyota habe davor nicht gewarnt, befanden die Geschworenen am Freitag (Ortszeit) im Bezirk Dallas.

Ein Ehepaar hatte Toyota vorgeworfen, die Lehnen seien fehlerhaft gewesen, so dass sie 2016 bei einem Auffahrunfall auf seine Kinder geprallt seien, die in Sicherheitssitzen auf der Rückbank saßen. Der Anwalt des Paares sagte, das fünfjährige Mädchen und ihr drei Jahre alter Bruder hätten schwere Schädelverletzungen erlitten. Toyota habe sich bewusst dafür entschieden, Insassen auf den Vordersitzen gegen Unfallverletzungen wie Schleudertraumata zu schützen und dafür die Sicherheit der Menschen auf den Rücksitzen vernachlässigt.

Toyota äußerte zwar sein Mitgefühl mit der Familie, betonte jedoch, die Verletzungen seien nicht auf Defekte zurückzuführen, sondern auf die besonderen Umstände des Unfalls. Über eine Berufung gegen das Urteil werde noch entschieden.

Von

ap

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