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10.01.2022

10:44

Autoindustrie

Chipkrise macht Neuwagen zur Mangelware – doch die Autokonzerne verdienen prächtig

Von: Stefan Menzel

PremiumDie Autohersteller fahren trotz der hohen Produktionsausfälle Rekordgewinne ein. Sie profitieren gerade vom knappen Angebot doppelt. Für Autokäufer wird es auch 2022 teuer.

Die Autohalden werden kleiner, Kunden müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Autohersteller können den aktuellen Bedarf nur mit Verzögerung decken. imago images/Rupert Oberhäuser

Autoterminal im Duisburger Hafen

Die Autohalden werden kleiner, Kunden müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Autohersteller können den aktuellen Bedarf nur mit Verzögerung decken.

Düsseldorf Eigentlich müsste bei den meisten Autoherstellern Trübsal herrschen. Wegen des anhaltenden Chipmangels sind die Produktionszahlen fast überall eingebrochen. So produzierte Volkswagen im vergangenen Jahr im Stammwerk Wolfsburg keine 400.000 Autos. Unter normalen Umständen liegt die Kapazität dort mehr als doppelt so hoch.

Trotz der niedrigen Produktionszahlen bleiben die Autohersteller aber überwiegend gelassen. Der Hauptgrund: Die Chipkrise hat gleichzeitig die Preise nach oben getrieben.

Neuwagen waren 2021 rund um den Globus angesichts fallender Produktionszahlen zur Mangelware geworden – und dann funktionierten die Automärkte nach den ganz einfachen Regeln von Angebot und Nachfrage. Mehrmals konnten die meisten Hersteller ihre Preise im vergangenen Jahr anheben – und auch 2022 wird sich dieser Trend wahrscheinlich fortsetzen.

„Überraschenderweise dürften fast alle Autoproduzenten beim operativen Ergebnis gegenüber 2019 zulegen“, erwartet Frank Schwope, Automobilanalyst bei der NordLB in Hannover. BMW, Daimler, Toyota und Tesla traut er auf jeden Fall Rekordergebnisse zu.

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