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24.02.2023

08:33

Batteriefabriken

Europa und die USA im Rennen um milliardenschweren Markt

Von: Lazar Backovic, Christoph Herwartz, Daniel Imwinkelried, Thomas Jahn, Tanja Kuchenbecker, Helmut Steuer, Christian Wermke

PremiumSchillernde Ankündigungen, triste Realität: Viele für Europa angekündigte Batteriefabriken dürften nie fertig werden. Schuld sind US-Subventionen – und ein hausgemachtes Problem.

Batterien: Northvolt und Tesla investieren vermehrt in den USA Italovolt, Bloomberg, VW, AP [M]

Northvolt und Tesla

Immer mehr Batteriehersteller zieht es in die USA.

Düsseldorf, Brüssel, Wien, Paris, Stockholm, Mailand Peter Carlsson ist ein gefragter Mann. Vor Kurzem schaute Wirtschaftsminister Robert Habeck auf seinem Schweden-Besuch im Entwicklungszentrum von Carlssons Batteriefirma Northvolt vorbei. Ende 2022 lud ihn Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen auf ein Bier ein, am nächsten Morgen ging Ministerpräsident Daniel Günther mit ihm joggen.

Dass die Politik so kräftig um Carlssons Gunst wirbt, hat einen Grund: Lange Zeit plante Northvolt den Bau seines nächsten Batteriezellwerks in Heide, Schleswig-Holstein.

Mittlerweile ist sich das schwedische Start-up da nicht mehr so sicher. Carlsson erklärte jüngst, dass sein Unternehmen eine Produktion in den USA erwäge, da die Batterien dort etwa 30 Prozent billiger hergestellt werden könnten.

Der Schwede ist gefragt bei der deutschen Politik. dpa

Northvolt-Chef Peter Carlsson (l.) zeigt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sein Batteriewerk

Der Schwede ist gefragt bei der deutschen Politik.

„Wir befinden uns jetzt in einer Situation, in der wir unsere Expansion in den USA der in der EU vorziehen könnten“, sagte er. Das liegt am Inflation Reduction Act (IRA), dem riesigen Subventionspaket der US-Regierung für grüne Technologien.

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