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11.09.2017

14:20 Uhr

Diesel-Affäre

Autoverband weiter gegen Hardware-Nachrüstungen

Die Autobauer Diesel-Fahrzeuge weiterhin nicht mit Hardware nachrüsten. Das sei bei vielen Modellen nicht möglich, so der Vorsitzende des Verbands der Deutschen Autoindustrie, Matthias Wissmann.

Die Hersteller werden ihre beim Diesel-Gipfel gegebenen Zusagen zu Software-Nachrüstungen erfüllen, erklärte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA). dpa

Matthias Wissmann

Die Hersteller werden ihre beim Diesel-Gipfel gegebenen Zusagen zu Software-Nachrüstungen erfüllen, erklärte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Frankfurt/MainDie deutsche Autoindustrie lehnt es weiterhin ab, ältere Diesel-Fahrzeuge mit baulichen Veränderungen sauberer zu machen. Die Hersteller werden ihre beim Diesel-Gipfel gegebenen Zusagen zu Software-Nachrüstungen erfüllen, erklärte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, am Montag vor der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) (14. - 24.September). Änderungen der Fahrzeug-Hardware seien bei einer Vielzahl von Modellen nicht möglich, sagte Wissmann, der zudem auf mögliche technische Probleme und lange Genehmigungsverfahren hinwies.

Der Verband will bei der IAA den „Megatrend“ der Digitalisierung zeigen. Allein in das vernetzte und automatisierte Fahren investiere die deutsche Industrie bis zum Jahr 2020 zwischen 16 und 18 Milliarden Euro, in alternative Antriebe im selben Zeitraum rund 40 Milliarden Euro. Die Zahl der Elektro-Modelle deutscher Hersteller werde sich von heute 30 auf 100 mehr als verdreifachen.

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Laut VDA sind bei dieser IAA 994 Aussteller vertreten, rund 100 weniger als bei der letzten Ausgabe im Jahr 2015. Bei der Sonderschau „New Mobility World“ sind auch zahlreiche IT-Anbieter vertreten. Gezeigt werden dem Verband zufolge 363 Innovationen, darunter 228 Weltpremieren. Beides sind dem VDA zufolge Rekordwerte.

Von

dpa

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