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13.06.2018

19:07 Uhr

Diesel-Razzia

Warum Daimlers Juristen interne Unterlagen nicht vor der Justiz schützen konnten

VonVolker Votsmeier

Ermittler dürfen Unterlagen von Daimler-Anwälten beschlagnahmen und auswerten. Die Begründung des Gerichts ist eine Ohrfeige für die Juristen.

DüsseldorfDie Idee der Anwälte war kreativ. Natürlich musste man vor Ort bei seinem Mandanten in Stuttgart sein. Schließlich ging es darum, die Daimler-Dieselaffäre im Auftrag des US-Justizministeriums akribisch aufzuarbeiten. Dazu wurden zahlreiche Unterlagen ausgewertet und Zeugen vernommen.

In der Münchner Kanzlei war der Job kaum zu bewältigen. Kurzerhand mietete man die Räume 226 in Haus Nr. 5 und 442 in Haus Nr. 6 von Daimler an. An den Türen befestigten die Juristen Schilder mit dem Namen der Kanzlei: „Gibson Dunn & Crutcher“. Eine Kanzlei im Werk – und womöglich eine No-Go-Area für Ermittler.

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