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28.02.2018

12:51

Dieselskandal bei Volkswagen

Brisante Dokumente belasten Ex-VW-Chef Martin Winterkorn

Von: Volker Votsmeier , Sönke Iwersen

Zwei Dokumente, die dem Handelsblatt vorliegen, zeigen: Ex-VW-Chef Winterkorn wurde schon früh über Details der Abgasmanipulationen informiert.

DüsseldorfDer Druck auf den Volkswagen-Konzern in der Dieselaffäre steigt. Das Landgericht Stuttgart hat verfügt, dass der Wolfsburger Autobauer zwei Dokumente aus dem Jahr 2014 offenlegen muss, in denen dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn detailliert über den Verstoß gegen US-Abgasvorschriften berichtet wird.

Die Papiere stammen aus dem Mai 2014 – das war mehr als ein Jahr vor Bekanntwerden des Skandals. Erst am 19. September 2015 informierte die US-Umweltbehörde EPA die Öffentlichkeit über die unzulässigen Tricks von Volkswagen bei der Abgasreinigung. Am 22. September räumte der Konzern selbst die Verfehlungen in einer Mitteilung an seine Aktionäre ein.

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Kommentare (6)

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Frau Nicole Bartels

28.02.2018, 14:09 Uhr

Es war doch schon lange klar, dass die Big Bosses bescheid wussten. Nur haben sie ihre Ingenieure vorgeschoben. Alles ein Theater um das langsame Sterben des Verbrennungsmotors...
Politiker sollten besser an die Sache selbst gehen und neueste Forschungen ANERKENNEN UND FÖRDERN wie aktuell in der Debatte um saubere Luft auch NEUTRINO-ENERGY einsetzbar wäre.
Dazu las ich erneut in einem Artikel von Prof.Günther Krause, Wissenschaftlicher Leiter der Berliner Neutrino Energy Gruppe und ehemaliger Bundesverkehrsminister a.D. im
http://www.tagesbote.at/2018/02/27/gewinnung-von-energie-aus-neutrino-geisterteilchen/ SPANNENDE NEWS ZUR ENERGIENUTZUNG der "Geisterteilchen".
Es darf jetzt nicht 20Jahre dauern, bis wir den Verbrennungsmotor durch bessere Antriebe ersetzen. Da muss die Politik ran und der neuen Energie-Wirtschaft die Türen öffnen.

Herr Hans Wiehenkamp

28.02.2018, 14:30 Uhr

Die Verantwortlichen bei VW/ Audi dürfen nach meinem Empfinden nicht ungestraft davonkommen. Die Politik muss darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass die geschädigten Diesel Fahrer angemessen entschädigt werden. Die Umweltprobleme müssen schnellstmöglich durch Nachbesserungen der Hersteller gelöst werden. Fahrverbote dürfen -wenn überhaupt- nur vorübergehend in Betracht kommen.

Herr Guenter Weber

28.02.2018, 14:50 Uhr

Das Problem für die betrogenen Besitzer von Diesel-KFZ besteht darin, daß die betroffenen Unternehmen der Autoindustrie bis dato nicht zu einer Aufrüstung dieser Diesel-Fahrzeuge auf die die adäquate EU Norm verpflichtet werden! Auch ist für mich die Behandlung des Tatbestandes der Manipulation der Diesel-Motoren mit dem Ziel, die Abgaswerte
der Norm entsprechend dar zu stellen, durch Justiz und Politik nicht (noch nicht) geahnded worden! Zum Beispiel mit Forderung die auch ‚hardware‘ mässige - natürlich kostenlose -Korrektur der o. a. Dieselmotoren den Beteiligten Unternehmen ab zu verlangen.


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