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10.03.2022

07:34

Düngerkonzern

K+S bestätigt seine Jahresziele – trotz Ukraine-Kriegs

Das Unternehmen rechnet 2022 mit mehr Gewinn, weil Dünger knapper werden dürfte. Auch im abgelaufenen Jahr erzielte K + S einen starken Überschuss.

Im besten Fall fährt der Konzern fast doppelt so viel operativen Gewinn ein wie im vergangenen Jahr. dpa

K+S

Im besten Fall fährt der Konzern fast doppelt so viel operativen Gewinn ein wie im vergangenen Jahr.

Kassel Der Düngerkonzern K+S hält trotz des rasanten Anstiegs der Energiepreise an seinen Jahreszielen fest. Steigenden Kosten für Gas und Strom stehen dabei wohl weiter steigende Preise für Kalidünger gegenüber.

So sorgen hohe Preise für Ackerfrüchte für eine hohe Nachfrage nach Dünger, der im Zuge der Sanktionen gegen die wichtigen Förderländer Russland und Belarus noch knapper werden dürfte. K+S-Chef Burkhard Lohr rechnet daher 2022 weiter mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses auf 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro.

„Mit der genannten Bandbreite würden wir das bisher beste Ergebnis unserer Firmengeschichte erwirtschaften“, sagte Lohr am Donnerstag im Zuge der Veröffentlichung der Jahreszahlen für 2021 laut Mitteilung.

Am oberen Ende der Spanne wäre das im besten Fall rund doppelt so viel operativer Gewinn wie im vergangenen Jahr. Da hatte K+S bei einem Umsatzwachstum um rund ein Drittel auf 3,2 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 969 Millionen Euro eingefahren.

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    Im vergangenen Jahr profitierte K+S neben den hohen Kalipreisen auch von einem guten Geschäft mit Auftausalz und Salzen für die chemische Industrie. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre von K+S im fortgeführten Geschäft ein Überschuss von knapp 2,2 Milliarden Euro, nachdem 2020 auch wegen hoher Abschreibungen im Kaligeschäft ein Minus von knapp 1,9 Milliarden Euro verbucht werden musste. Neben den Zuwächsen im operativen Geschäft geht das Plus vor allem auf buchhalterische Gründe zurück.

    Von

    dpa

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