BMW und Daimler prüfen eine Zusammenlegung ihrer Entwicklungsaktivitäten. Ziel ist es, die milliardenschweren Kosten zu senken und einen Standard zu etablieren.
München Die Rivalität zwischen Daimler und BMW gilt als legendär. Die jahrzehntelange Konkurrenz machte letztlich beide Marken zu globalen Weltmarktführern für Edellimousinen. Doch bald könnte der Wettbewerb zumindest in Teilbereichen ausgebremst werden: BMW-Chef Harald Krüger und Daimler-Entwicklungschef Ola Källenius prüfen derzeit die Möglichkeit umfangreicher Allianzen, erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen beider Unternehmen.
Im Zentrum der Gespräche steht eine engere Kooperation beim Zukunftsthema autonomes Fahren. Geprüft wird eine Zusammenlegung der Produktentwicklung, sogar Patente könnten sich die Unternehmen gegenseitig offenlegen. Ziel ist es, die milliardenschweren Entwicklungskosten zu senken und einen gemeinsamen Industriestandard zu etablieren. Beide Konzerne kommentieren die Gespräche nicht, betonen aber ihre grundsätzliche Offenheit.
Stagnierende Absätze, schrumpfende Gewinne und uferlose Entwicklungskosten: BMW-Chef Harald Krüger und Daimlers Entwicklungsvorstand Ola Källenius machen sich keine Illusionen über die Zukunft ihrer Unternehmen. Die besten Jahre der deutschen Edelhersteller sind vorerst vorbei, die Aktienkurse sind ohnehin im Dauertief.
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