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01.03.2022

16:50

„Felicity Ace“

Der Frachter mit Tausenden VW-Luxusautos sinkt vor den Azoren

Die „Felicity Ace“ war im Februar nahe der Azoren in Brand geraten. Bergungsversuche waren zuletzt am starken Seegang gescheitert.

Der rund 200 Meter lange Frachter hatte knapp 4000 Fahrzeuge verschiedener VW-Marken geladen, darunter Modelle von Porsche, Audi, Bentley und Lamborghini. via REUTERS

„Felicity Ace“

Der rund 200 Meter lange Frachter hatte knapp 4000 Fahrzeuge verschiedener VW-Marken geladen, darunter Modelle von Porsche, Audi, Bentley und Lamborghini.

Lissabon Der im Atlantik vor den Azoren havarierte Frachter mit Tausenden Autos des VW-Konzerns an Bord ist gesunken. Dies teilte der Kapitän des nächsten Hafens auf der Azoren-Insel Faial am Dienstag mit. Zuletzt hatte starker Seegang die Bergung des Schiffs erschwert. Der Frachter sollte entweder nach Europa oder zu den Bahamas geschleppt werden.

Frachter „Felicity Ace“ war mit VW-Autos für 200 Millionen Euro beladen

Die „Felicity Ace“ war nahe der Azoren Mitte Februar in Brand geraten. Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen hatten Feuer gefangen. Der rund 200 Meter lange Frachter hatte knapp 4000 Fahrzeuge verschiedener VW-Marken geladen, darunter Modelle von Porsche, Audi, Bentley und Lamborghini. Die Fahrzeuge sollen mindestens einen Wert von 200 Millionen Euro an Bord gehabt haben.

Die Besatzung konnte das Schiff unversehrt verlassen, nach dem sie das Feuer in einem der Laderäume entdeckte, als das Schiff gerade die Azoren passierte. Am Donnerstag vergangener Woche war das Feuer nach Angaben eines niederländischen Bergungsunternehmens von allein verloschen. Befürchtet wird, dass bereits mit dem Brand giftige Stoffe ins Meer gespült wurden.

Besatzung konnte „Felicity Ace“ nach Brand verlassen

Das Schiff war auf dem Weg von Emden nach Davisville im US-Bundesstaat Rhode Island unterwegs, als das Feuer aus noch unbekannter Ursache ausbrach. Anschließend trieb der Frachter eine Woche lang im Atlantik und wurde dann von einem Schlepper an den Haken genommen.

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