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10.05.2018

05:22 Uhr

Florida

US-Behörde untersucht neuen tödlichen Unfall mit Tesla-Fahrzeug

VonDomenico Sciurti

Erneut kommt es zu einem Unfall mit einem Model S. Das Fahrzeug geht in Flammen auf, zwei Insassen werden getötet. US-Ermittler untersuchen den Fall.

Laut Tesla deute das, was das Unternehmen bisher in Erfahrung bringen konnte, auf „sehr hohe Geschwindigkeit hin“. Reuters

Tesla

Laut Tesla deute das, was das Unternehmen bisher in Erfahrung bringen konnte, auf „sehr hohe Geschwindigkeit hin“.

New YorkDie US-Behörde für Transportsicherheit, Transportation Safety Board (NTSB), untersucht einen neuen tödlichen Unfall mit einem Elektroauto von Tesla. Ein vierköpfiges Team von Ermittlern sei nach Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida entsandt worden, um den Unfall mit einem Tesla Model S zu untersuchen, wie NTSB in einer Stellungnahme schreibt. Der Vorfall kostete zwei junge Männer das Leben, ein dritter überlebte verletzt.

Der Wagen war am Dienstagabend in Fort Lauderdale unterwegs gewesen, als er von der Fahrbahn abkam und gegen eine Betonwand krachte, schreibt „CCN“. Dann fing das Fahrzeug Feuer. Alle drei Insassen waren 18 Jahre alt, berichtet NBC Miami. Der Überlebende saß zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Rücksitz.

Was genau zu dem Unfall führte, untersucht nun die lokale Polizei. Den Beamten zufolge könnte „Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben“, schreibt NBC Miami.

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Die Transportsicherheitsbehörde wird sich eigenen Angaben zufolge hauptsächlich auf die Reaktionen nach dem Unfall in Zusammenhang mit dem Feuer und der Elektrofahrzeugbatterie konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt gehe sie sich nicht davon aus, dass Teslas Fahrassistenzprogramm „Autopilot“ Teil der Untersuchung sein werde, heißt es in ihrer Stellungnahme weiter.

Tesla arbeite daran, die Umstände zu verstehen, die zu dem Unfall geführt haben, schreibt CNN Money mit Bezug auf eine Stellungnahme des Unternehmens. Es biete zudem den lokalen Behörden seine vollste Unterstützung an.

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„Wir konnten die Datenprotokolle aus dem Fahrzeug noch nicht abrufen“, wird der Konzern in dem Bericht zitiert, „aber alles, was wir bisher gesehen haben, weist auf eine Kollision mit sehr hoher Geschwindigkeit hin“. Der Autopilot sei nicht eingeschaltet gewesen.

In der Vergangenheit hatte es bereits einige vielbeachtete Unfälle mit Tesla-Autos gegeben, bei denen es zum Teil auch um die Frage ging, ob die „Autopilot“-Funktion oder die Fahrer selbst die Hauptschuld trifft. Zuletzt hatte sich Tesla mit dem NTSB bei der Untersuchung eines solchen Unfalls überworfen und war in einem ungewöhnlichen Schritt von den Ermittlungen ausgeschlossen worden.

Untersuchungen von NTSB dauern üblicherweise zwölf bis 14 Monate, wie die Behörde in einer Stellungnahme schreibt. Ziel sei, die Auswirkungen neuer Verkehrstechnologien zu verstehen, wenn sie in einen Unfall involviert sind.

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Kommentare (4)

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Frau Lana Ebsel

10.05.2018, 11:49 Uhr

E-Autos sind somit brandgefährlich wie ein China-Böller. Beim Smartphone brennt halt nur die Hosentasche.

Herr Anton Dree

10.05.2018, 12:57 Uhr

E-Autos sind nicht gefährlicher als Verbrenner. Es gab soeben auch bei BMW einen tödlichen Unfall in England durch den Ausfall der Elektronik. Da wird halt nur immer etwas weniger darüber berichtet.

Sigi Hue

10.05.2018, 15:35 Uhr

Es wäre interessant wieviel Mercedes, Bmw, VW..... Tödliche Unfälle hatten. Es sind mit Sicherheit ums vielfaches mehr.

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