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12.04.2022

16:02

Folgen des Ukraine-Kriegs

Baubranche leidet unter gestiegenen Rohstoffkosten

Von: Kevin Knitterscheidt, Anja Müller

Die hohen Materialpreise treiben Baufirmen zu Preiserhöhungen. Doch nicht immer lassen sich die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben.

Baustelle in Stuttgart dpa

Baustelle in Stuttgart

Die Baubranche klagt über die schlechte Verfügbarkeit von Baustahl und anderen wichtigen Vormaterialien.

Düsseldorf Während der Pandemie war der Bau eine der stabilsten Branchen der Bundesrepublik: Während viele Unternehmen mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hatten, zeigte sich das Wachstum auf dem Bau sehr krisenresistent.

Doch angesichts der Verwerfungen auf den globalen Rohstoffmärkten infolge des Ukrainekriegs gerät die Branche nun zunehmend unter Kostendruck. Denn die Preise für wichtige Vormaterialien wie Stahl oder bestimmte Kunststoffe befinden sich seit Wochen auf einem Höhenflug.

Kostete etwa eine Tonne Baustahl vor Kriegsausbruch zwischen 820 und 860 Euro je Tonne, hat sich der Preis bis Anfang April auf bis zu 1300 Euro je Tonne erhöht. „Die Materialpreise für viele Rohstoffe schwanken infolge des Krieges deutlich stärker“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter des Bereichs Umfragen beim Münchener Ifo-Institut. Zudem bezögen viele Unternehmen ihre Vorprodukte aus Russland oder der Ukraine. „Das erschwert die Bauplanung.“

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