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09.12.2022

16:04

Fresenius

Warum FMC-Chefin Carla Kriwet wirklich geht

Von: Maike Telgheder, Tanja Kewes

PremiumNach nur zwei Monaten im Amt wird Carla Kriwet abgelöst. Der abrupte Abgang der Managerin legt die Probleme des Gesundheitskonzerns erneut offen.

Carla Kriwet (links) und die neue FMC-Chefin Helen Giza Reuters, FMC, Philips

Carla Kriwet (links) und Helen Giza

Der abrupte Chefwechsel ist Höhepunkt eines turbulenten Jahrs bei Fresenius Medical Care.

Frankfurt, Düsseldorf Der im Dax notierte Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) steht nach dem überraschenden Abgang von Vorstandschefin Carla Kriwet vor unruhigen Zeiten. Kriwet hatte in der Nacht zu Dienstag nach nur zwei Monaten ihren Rückzug verkündet. Vorausgegangen war Unternehmenskreisen zufolge ein Streit um die Neuausrichtung des Dialysekonzerns.

Nachfolgerin wird mit sofortiger Wirkung Finanzchefin Helen Giza. Offiziell nennt Fresenius „strategische Differenzen“ für den Führungswechsel. Der Abgang ist der vorläufige Höhepunkt eines turbulenten Jahres für den Dialysekonzern und dessen Mutter Fresenius. Beide sind nach mehreren Gewinnwarnungen stark unter Druck.

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