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24.05.2019

04:00

Führungswechsel beim Autokonzern

Anschnallen, bitte! Gelingt Ola Källenius der radikale Umbau bei Daimler?

Von: Anna Gauto, Franz Hubik

Offen, freundlich, integer: So hat es Ola Källenius bei Daimler bis ganz an die Spitze geschafft. Jetzt muss der Mustermanager den Konzern umbauen.

Neuer Daimler-Chef: Diese Aufgaben warten auf Ola Källenius

Ola Källenius

Der neue Daimler-Chef soll den Konzern zu einem effizienten Mobilitätsdienstleister machen.

  • Mit der Übergabe von Zetsche an Källenius steht der Konzern erneut vor einer Bewährungsprobe.
  • Besitzt der Mustermanager genug Härte, Vision und Veränderungswillen?
  • Infografiken: Wie Daimler im Vergleich zu BMW und VW dasteht und wie die wichtigsten Börsenkennziffern aussehen

Mit unbewegter Miene verfolgt Ola Källenius am Mittwoch auf der Bühne die Daimler-Hauptversammlung. Noch steht er nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, noch muss er nicht reden. Alles dreht sich um den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche, den Aufsichtsratschef Manfred Bischoff in der Messe Berlin als „Ausnahmemanager“ verabschiedet.

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Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

27.05.2019, 14:30 Uhr

Sehr geehrte Damn und Herren Redakteure,

"an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen", meint das Mattäus-Evangelium. Wenn die Bibel recht hat, gilt das sicher auch für zwei höchstrangige Manager, die sich ihr ganzes Arbeitsleben für die Erfolge der Daimler Benz AG abgerackert haben und dabei in enger Verbindung standen.

Kurz und gut: Ihre Leser interessieren sich nicht dafür, ob Dr. Zetsche gerne Gitarre spielt und Herr Källenius ein guter Zuhörer ist. Verschonen Sie uns doch bitte mit solchen Histörchen. Die Leser wollen wissen, vor welchen Herausforderungen diese Führungsfiguren bislang standen und wie sie ihre Proleme gemeistert haben.

Nehmen Sie als Beispiel Dr. Zetsche. Dass er große Erfolge feiern konnte, wird in Ihrem Artikel sorgfältig verschwiegen. Stattdessen erwecken Sie den Eindruck, er habe fast alle Zukunftsthemen sträflich vernachlässigt. Mustermanager Källenius müsse deshalb nunmehr all die vielen Rückstände aufholen und den Konzern im Eilzugstempo radikal umbauen.

Alles in allem ein völliger Quatsch, der zudem an einem inneren Widerspruch krankt: Für die gute oder schlechte Verfassung der Firma sind beide Herren, die mehrere Jahrzehnte in seltener Eintacht zusammen gearbeitet haben, gemeinsam verantwortlich. Oder wollen Sie uns wirklich weismachen, der eine sei Spezialist fürs Aussitzen und der andere fürs Zupacken?

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