Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

28.07.2022

04:00

Handelsbeziehungen

BASF, VW, Aldi: Deutsche Firmen investieren kräftig in China – und riskieren viel

Von: Bert Fröndhoff, Sabine Gusbeth, Julian Olk

PremiumDas Wachstum in der Volksrepublik will sich kaum ein Unternehmen entgehen lassen. Doch die Warnungen vor der chinesischen Führung werden lauter.

China bleibt der „place to be“. (Fotos: BASF, Aldi-Süd, Bloomberg)

Aldi, BASF, Volkswagen

China bleibt der „place to be“. (Fotos: BASF, Aldi-Süd, Bloomberg)

Düsseldorf, Berlin, Peking Ungeachtet der wachsenden Risiken investieren deutsche Unternehmen weiter kräftig in China. In den ersten fünf Monaten des Jahres stiegen die Investitionen laut dem chinesischen Handelsministerium im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent.

Jüngste Beispiele: Der Chemiekonzern BASF erteilte vor wenigen Tagen die Freigabe für die entscheidende Phase zum zehn Milliarden Euro teuren Bau eines Verbundstandorts im Süden Chinas. Der Autozulieferer Hella verkündete Anfang der Woche, seine Fertigungskapazitäten mit einem neuen Lichtwerk in Changzhou nahe Schanghai auszubauen. Und der Discounter Aldi will Hunderte neue Läden in China eröffnen.

Zeitgleich mehren sich allerdings auch die Warnungen vor einer zu starken Bindung an China. „Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt die Probleme wirtschaftlicher Abhängigkeiten von autokratischen Systemen“, sagte Franziska Brantner, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, dem Handelsblatt. Auch das Institut für Weltwirtschaft (IfW) sieht deutsche Firmen längst auf dem Weg zu einer „gefährlichen Abhängigkeit vom Wohlwollen der chinesischen Führung“.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×