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22.11.2022

13:36

Interview

BASF-Chef Martin Brudermüller fürchtet um Europas Wettbewerbsfähigkeit

Von: Peter Brors, Siegfried Hofmann

PremiumSparprogramme in Ludwigshafen und der Ausbau in Asien sind für den BASF-Chef kein Widerspruch. Für ihn bleibt China trotz der wachsenden Kritik ein attraktiver Wachstumsmarkt.

Der Manager vertraut trotz der politisch ungünstigen Entwicklung weiter auf China als Wachstumsmarkt. BASF SE

BASF-Chef Martin Brudermüller

Der Manager vertraut trotz der politisch ungünstigen Entwicklung weiter auf China als Wachstumsmarkt.

Ludwigshafen BASF-Chef Martin Brudermüller vertraut weiter auf China als attraktiven Wachstumsmarkt und mahnt zugleich einen beschleunigten Strukturwandel in Europa an. 

Für den Chemiekonzern, der zurzeit ein neues, zehn Milliarden Dollar teures Chemiewerk im Süden Chinas baut, gibt es dort nach den Worten Brudermüllers „rote Linien“, die sich am hiesigen Wertesystem und den Unternehmensgrundsätzen orientierten. „Sind diese überschritten, dann geht es dort nicht weiter“, sagte der BASF-Chef im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Die Debatte über eine zu weitgehende Abhängigkeit von China und das Taiwanrisiko dürfe indes nicht davon ablenken, dass Europa als Standort an Attraktivität kontinuierlich verliert, und das nicht nur gegenüber China, sondern auch im Vergleich mit den USA und dem Mittleren Osten. „Es ist eine Illusion zu hoffen, mit Staatsgeld durch die Energiekrise zu kommen und dann in den alten Strukturen weiterzumachen“, sagte Brudermüller.

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