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24.04.2018

17:23 Uhr

Luftfahrtschau in Berlin

Neues Kampfflugzeug? Airbus und Dassault schmieden Pläne gegen US-Konkurrenz

VonThomas Hanke, Donata Riedel

Airbus und Dassault wollen den nächsten Schritt zum gemeinsamen Kampfflugzeug gehen. Bei der ILA in Berlin bringen sie sich in Stellung.

Airbus und Dassault schmieden Pläne gegen US-Konkurrenz dpa

Eurofighter

Das Kampfflugzeug soll in einer weiterentwickelten Version den Tornado ablösen.

Paris, BerlinAuf der Luftfahrtschau in Berlin (ILA) könnten Deutsche und Franzosen in diesem Jahr Geschichte schreiben. Es geht um Dutzende Milliarden Euro und um die Lufthoheit über Europa: Entwickeln die beiden Vormächte der EU ihr eigenes Fluggerät der Zukunft, oder zerstreiten sie sich und überlassen den USA die technische und wirtschaftliche Vorherrschaft?

Fast Nase an Nase stehen der Eurofighter von Airbus, die amerikanische F-35 von Lockheed Martin und die französische Rafale von Dassault in Schönefeld. Eurofighter und F-35 bewerben sich für die Nachfolge der alt gewordenen 90 atombombenfähigen Tornados der Bundesluftwaffe.

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Kommentare (5)

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Herr Arnd Stricker

25.04.2018, 11:09 Uhr

Hier ist ein konkretes Projekt, dass Europa technologisch und wahrscheinlich auch politisch weiterbringt. Auf diese Art und Weise sollte sich Europa entwickeln, nicht mit abgehobenen Visionen, die losgelöst von der Realität die Menschen überfordern. Wenn es viele solcher Projekte gibt, wird Europa auch politisch und gesellschaftlich zusammenwachsen, weil dann auch der konkrete Nutzen Europas sichtbar wird. Ich hoffe, dass insbesondere unsere Politiker das verstehen, und nicht wegen der Exportfragen bei Waffen den bequemen Weg der Fremdbestellung nutzen

Herr Marc Berger

25.04.2018, 13:35 Uhr

Wieder einmal versuchen Deutschland und Frankreich ein Rüstungsprojekt auf die Beine zu stellen, für das eigentlich nicht das notwendige Know-How vorhanden ist und das sich auch nicht rechnet. Warum können Deutschland und auch Frankreich nicht einfach mal akzeptieren, dass man halt nicht alles kann und besser erprobte Waffen auf dem Weltmarkt kauft ? Vom Kampfhubschrauber Tiger, Eurofighter, Rafale, A400m usw. wurden in Europa immer irgendwelche Rüstungsprojekte angestoßen, die dann von den Kosten explodiert sind und deren Kinderkrankheiten immer noch nicht ausgemerzt sind. Leidtragende sind dann die Soldaten, die dann dann mit dieser unzureichenden Ausrüstung in den Einsatz ziehen müssen. Es sollte hier weniger Wert auf nationale Firmen gelegt werden, sondern immer die beste Ausrüstung für den Soldaten im Fokus stehen. Schuster bleib bei deinen Leisten. In Deutschland wären das z. B. Panzer und Infanteriewaffen, wo seit Jahrzehnten ein großes Know-How vorhanden ist.

Herr Marc Berger

25.04.2018, 13:44 Uhr

Schuster bleib bei deinen Leisten. In diesem Spruch liegt soviel Wahrheit. Deutschland z. B. hat ein großes Know-How bei Panzern und Infanteriewaffen, die international ein hohes Ansehen genießen und erprobt sind. Was die Luftfahrt angeht, so taumeln Deutschland und Frankreich von einem Dilemma zum nächsten. Ob nun Kampfhubschrauber Tiger oder Transportflugzeug A400M. Alle Projekte explodieren von den Kosten her, haben endlose Kinderkrankheiten und sind letztendlich auch nicht weltmarktfähig. Letztendlich müssen dann die Soldaten mit dieser unzureichenden Ausrüstung in den Einsatz gehen. Gerade was die Stealth-Technologie angeht, sind die USA soviel weiter als Europa, so dass allein der Versuch hier mithalten zu wollen schon eine Farce ist. Wahrscheinlich wird aber wieder ein gemeinsames Projekt dazu gestartet, wo dann wieder eine unzureichende Lösung bei rauskommen wird - der Steuerzahler zahlt gerne.

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