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16.05.2018

14:24 Uhr

Hamburg setzt Dieselfahrverbote durch und sperrt zwei Hauptstraßen dpa

Fahrverbote für Diesel-Lkws

Insgesamt sollen 49 Verbots- und 55 Umleitungsschilder aufgestellt werden. Nach einer Übergangszeit will die Polizei mit Kontrollen beginnen.

Luftverschmutzung

Hamburg setzt als erste Großstadt Dieselfahrverbote durch

Hamburg montiert bereits Diesel-Fahrverbotsschilder an zwei viel befahrenen Straßen im Stadtteil Altona. Das Verbot soll ab Pfingsten gelten.

HamburgHamburg will als erste Großstadt mit Durchfahrtsverboten für Diesel-Fahrzeuge die hohe Stickoxidbelastung in den Griff bekommen. Seit einigen Tagen würden an zwei besonders belasteten Straßenabschnitten Verbotsschilder montiert, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde am Mittwoch.

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Ab wann die Einschränkungen gelten, sei noch offen. Die Behörde warte noch auf die schriftliche Begründung des Bundesverwaltungsgerichts für sein Urteil vom Februar, durch das Fahrverbote ermöglicht wurden. Damit werde bis Pfingsten gerechnet.

Bis dahin seien die Schilder durch rote Plastikkreuze ungültig gemacht. „Wir werden die Schilder auf jeden Fall noch in diesem Monat scharfschalten“, kündigte der Behördensprecher an. Als erstes hatte der NDR darüber berichtet.

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Betroffen sind ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße, der nur für ältere Diesel-Lkw gesperrt werden soll.

Auf der Max-Brauer-Allee soll das Durchfahrtsverbot für Pkw und Lastwagen gelten. Insgesamt sollen 49 Verbots- und 55 Umleitungsschilder aufgestellt werden. Nach einer Übergangszeit will die Polizei mit Kontrollen beginnen.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte Ende Februar exemplarisch an den Fällen Stuttgart und Düsseldorf entschieden, dass Dieselfahrverbote in Städten als letztes Mittel zur Luftreinhaltung möglich sind.

Die Einführung müsse aber verhältnismäßig - das heißt vor allem mit zeitlichem Vorlauf - sein. Als erste Großstadt hatte Hamburg damals bereits angekündigt, ab April die beiden viel befahrenen Straßen für alle Diesel bis zum Standard Euro 5 zu sperren.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) erklärte in dieser Woche gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“, das Land arbeite an alternativen Maßnahmen zu Fahrverboten.

Sollten sie dennoch notwendig sein, könnten sie nach seiner Ansicht nicht vor dem 1. September 2019 eingeführt werden. Beschlossen sei in der grün-schwarzen Landesregierung aber noch nichts. 

Von

dpa

Kommentare (28)

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Herr Holger Narrog

16.05.2018, 15:08 Uhr

Fr. Merkel und ihre Genossen kommen ihrem Ziel einer Abschaffung des Autos für Jedermann näher.

Die Fahrverbotsklagen kamen von der "Deutschen Umwelthilfe". Dies war einst (Quellen, Eike, Journalistenwatch) ein Abmahnverein. Dieser erhielt 4,2 Mio. € aus dem Bundeshaushalt (Quelle Focus) und klagt nun Fahrverbote ein.

Herr chris schnitzler

16.05.2018, 15:36 Uhr

Ja und in Altona fahren 200 Meter weiter grosse Container Riesen durch den Hafen mit Billigimporten aus China und die ungefilterten Abgase belasten die Luft - dafür müssen Kleinwagenfahrer ihren PKW stehen lassen und können nicht zur Arbeit fahren- so sieht rot grüne Politik in Hamburg aus- schlimmer geht nicht mehr im roten Hamburg.
Wie der HSV so die Stadt- roter Filz an allen Ecken und Kanten und ein vorprogrammierter Abstieg auf Raten.

Herr Frank-Michael Roediger

16.05.2018, 15:47 Uhr

Das geht in Dummland ganz fix: Verbotsschilder aufstellen und abkassieren. Es werden sich auch sicher genügend Dumm-Michel finden die das privat überwachen und die ignoranten Dieselverbrecher zur Anzeige bringen.

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