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Oslo, London, Tokio

Diese Städte wollen keine Autos mehr

Wer täglich in die großen Metropolen pendeln muss oder dort lebt, leidet unter dem starken Verkehr. Verschiedene Städte arbeiten an Mobilitätskonzepten, um den Autoverkehr zu reduzieren – für Autofahrer wird es teuer.

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Oslos Zukunft ist ambitioniert: Die norwegische Hauptstadt soll – so der Plan der neuen Stadtregierung aus Grünen, Sozialdemokraten und der Linkspartei – zur „Umwelthauptstadt Europas“ werden. Dazu soll Oslos Stadtzentrum bis 2019 autofrei werden. Reuters

Autofrei bis 2019

Oslos Zukunft ist ambitioniert: Die norwegische Hauptstadt soll – so der Plan der neuen Stadtregierung aus Grünen, Sozialdemokraten und der Linkspartei – zur „Umwelthauptstadt Europas“ werden. Dazu soll Oslos Stadtzentrum bis 2019 autofrei werden.

Bild: Reuters

Das würde auch zu einem Rückgang der Schadstoffemissionen führen, die bis 2020 um 50 Prozent gesenkt werden sollen. Dazu plant die Stadtregierung als erstes Vorhaben, die Osloer Innenstadt zur Fußgängerzone zu machen. Danach wird der Autoverkehr im Umkreis schrittweise eingeschränkt. dpa

Elektro statt Emmissionen

Das würde auch zu einem Rückgang der Schadstoffemissionen führen, die bis 2020 um 50 Prozent gesenkt werden sollen. Dazu plant die Stadtregierung als erstes Vorhaben, die Osloer Innenstadt zur Fußgängerzone zu machen. Danach wird der Autoverkehr im Umkreis schrittweise eingeschränkt.

Bild: dpa

Unter den skandinavischen Metropolen ist ein regelrechter Wettlauf um die Mobilität der Zukunft entbrannt. Für Finnlands Hauptstadt Helsinki wird an einer App gearbeitet. Sie soll den Menschen helfen, ohne Auto jeden Punkt der Stadt per Bus, Bahn, Leihfahrrad oder Mietwagen zu erreichen. dpa

Helsinki

Unter den skandinavischen Metropolen ist ein regelrechter Wettlauf um die Mobilität der Zukunft entbrannt. Für Finnlands Hauptstadt Helsinki wird an einer App gearbeitet. Sie soll den Menschen helfen, ohne Auto jeden Punkt der Stadt per Bus, Bahn, Leihfahrrad oder Mietwagen zu erreichen.

Bild: dpa

Den Autoverkehr überflüssig machen, möchte man in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Zwei Wege sollen zum Ziel führen: Seit dem ersten Januar müssen Autofahrer für die Fahrt in die Innenstadt oder aus ihr heraus zwölf Euro zahlen. Für den zweiten Weg dient eine andere Metropole im Norden als Vorbild. dpa

Stockholm

Den Autoverkehr überflüssig machen, möchte man in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Zwei Wege sollen zum Ziel führen: Seit dem ersten Januar müssen Autofahrer für die Fahrt in die Innenstadt oder aus ihr heraus zwölf Euro zahlen. Für den zweiten Weg dient eine andere Metropole im Norden als Vorbild.

Bild: dpa

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat bereits vor Jahren begonnen, den Verkehr umzubauen. So reduziert die Metropole Jahr für Jahr die Anzahl der Parkplätze, fördert den öffentlichen Nahverkehr und baut Fahrradautobahnen. dpa

Kopenhagen

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat bereits vor Jahren begonnen, den Verkehr umzubauen. So reduziert die Metropole Jahr für Jahr die Anzahl der Parkplätze, fördert den öffentlichen Nahverkehr und baut Fahrradautobahnen.

Bild: dpa

London geht einen anderen Weg. Die britische Metropole will Autos nicht aus dem Stadtbild verbannen, aber zumindest unattraktiver machen. Seit mehr als zehn Jahren wird eine City-Maut erhoben. Die wurde jetzt nochmal verschärft. Pendler, die zwischen 7 und 18 Uhr in die Londoner Innenstadt fahren, zahlen 16 Euro – pro Tag. Für mache Fahrzeuge wird es sogar noch teurer. dpa

London

London geht einen anderen Weg. Die britische Metropole will Autos nicht aus dem Stadtbild verbannen, aber zumindest unattraktiver machen. Seit mehr als zehn Jahren wird eine City-Maut erhoben. Die wurde jetzt nochmal verschärft. Pendler, die zwischen 7 und 18 Uhr in die Londoner Innenstadt fahren, zahlen 16 Euro – pro Tag. Für mache Fahrzeuge wird es sogar noch teurer.

Bild: dpa

Für Dieselfahrzeuge, die vor 2016 gebaut wurden, wird sogar die doppelte City-Maut fällt. Manche Autofahrer können sich freuen: Ganz ausgenommen von der Gebühr für Pendler sind Fahrzeuge mit alternativen Antrieben oder niedrigem CO2-Ausstoß. Die Grenzwerte können normale Verbrennungsmotoren aber nicht schaffen. Pendler haben aber eine Alternative. dpa

Diesel zahlt doppelt

Für Dieselfahrzeuge, die vor 2016 gebaut wurden, wird sogar die doppelte City-Maut fällt. Manche Autofahrer können sich freuen: Ganz ausgenommen von der Gebühr für Pendler sind Fahrzeuge mit alternativen Antrieben oder niedrigem CO2-Ausstoß. Die Grenzwerte können normale Verbrennungsmotoren aber nicht schaffen. Pendler haben aber eine Alternative.

Bild: dpa

Die verläuft nicht auf den Straßen, sondern darunter. Mehr als 400.000 Menschen nutzen schon jetzt täglich die Tube, die Londoner U-Bahn. Und es sollen noch mehr werden. Denn auch ein weiteres nationales Heiligtum, die Londoner Taxis, sind von der City-Maut betroffen. Der Eigentümer der London Taxi Company, der chinesische Autokonzern Zhejiang Geely, hat reagiert und will ab 2017 ein Taxi mit Hybridantrieb bauen. dpa

Flucht in die Tunnel

Die verläuft nicht auf den Straßen, sondern darunter. Mehr als 400.000 Menschen nutzen schon jetzt täglich die Tube, die Londoner U-Bahn. Und es sollen noch mehr werden. Denn auch ein weiteres nationales Heiligtum, die Londoner Taxis, sind von der City-Maut betroffen. Der Eigentümer der London Taxi Company, der chinesische Autokonzern Zhejiang Geely, hat reagiert und will ab 2017 ein Taxi mit Hybridantrieb bauen.

Bild: dpa

Rigoros geht jetzt die Stadtregierung von Paris vor, um die französische Hauptstadt zumindest teilweise zu von Autos zu befreien. Seit Ende September ist das rechte Seine-Ufer dauerhaft für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Touristen wird es freuen, einheimische Pendler sicher nicht. Und das bleibt nicht die einzige Maßnahme. dpa

Paris

Rigoros geht jetzt die Stadtregierung von Paris vor, um die französische Hauptstadt zumindest teilweise zu von Autos zu befreien. Seit Ende September ist das rechte Seine-Ufer dauerhaft für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Touristen wird es freuen, einheimische Pendler sicher nicht. Und das bleibt nicht die einzige Maßnahme.

Bild: dpa

Denn die Pariser Prachtstraße Champs-Elysées soll an jedem ersten Sonntag im Monat autofrei sein und sich in eine Fußgängerzone verwandeln. Um trotzdem weiterzukommen, können die Menschen zukünftig besser auf das Fahrrad umsteigen. 100 Millionen Euro sollen in die Förderung des Fahrradverkehrs gesteckt werden. In einer anderen Metropole außerhalb Europas sind gar keine Maßnahmen nötig, um den Autoverkehr zu reduzieren. dpa

Autofreie Prachtstraße

Denn die Pariser Prachtstraße Champs-Elysées soll an jedem ersten Sonntag im Monat autofrei sein und sich in eine Fußgängerzone verwandeln. Um trotzdem weiterzukommen, können die Menschen zukünftig besser auf das Fahrrad umsteigen. 100 Millionen Euro sollen in die Förderung des Fahrradverkehrs gesteckt werden. In einer anderen Metropole außerhalb Europas sind gar keine Maßnahmen nötig, um den Autoverkehr zu reduzieren.

Bild: dpa

In Tokio sorgen Digitalisierung und Demografie dafür, dass immer weniger Menschen den Führerschein machen. Nur noch 18 Prozent der Tokioer besitzen ein Auto, Tendenz weiter fallend. Die junge Generation ist zudem immer weniger daran interessiert, einen Führerschein zu machen. Stattdessen ersetzt das Smartphone das Auto als Symbol für Freiheit und Mobilität. dpa

Tokio

In Tokio sorgen Digitalisierung und Demografie dafür, dass immer weniger Menschen den Führerschein machen. Nur noch 18 Prozent der Tokioer besitzen ein Auto, Tendenz weiter fallend. Die junge Generation ist zudem immer weniger daran interessiert, einen Führerschein zu machen. Stattdessen ersetzt das Smartphone das Auto als Symbol für Freiheit und Mobilität.

Bild: dpa

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