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26.11.2021

12:32

Pharmakonzerne

Roche-Aktionäre winken Kauf eigener Aktien von Novartis durch

Die stimmberechtigten Roche-Eigentümer stimmten dem Schritt bei einer außerordentlichen Generalversammlung zu. Roche zahlt für das Aktienpaket rund 19 Milliarden Franken.

Mit knapp einem Drittel der Inhaberaktien war Novartis der zweitgrößte stimmberechtigte Roche-Eigentümer. dpa

Pharmakonzern Roche

Mit knapp einem Drittel der Inhaberaktien war Novartis der zweitgrößte stimmberechtigte Roche-Eigentümer.

Zürich Die Auflösung der Verflechtung der beiden Schweizer Pharmakonzerne Roche und Novartis ist fix. Die stimmberechtigten Roche-Eigentümer stimmten am Freitag auf einer außerordentlichen Generalversammlung für die Schritte, die Bedingung für den Erwerb von knapp einem Drittel der Roche-Inhaberaktien von Novartis sind.

So hießen die Aktionäre unter anderem die Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der von Novartis zurückzukaufenden Inhaberaktien mit 99,85 Prozent gut. Der Vollzug der Rückkauftransaktion finde voraussichtlich Anfang Dezember 2021 statt. „Die heutige Entscheidung der Generalversammlung ist im besten ökonomischen und strategischen Interesse von Roche“, erklärte Roche-Präsident Christoph Franz.

Roche zahlt für das Aktienpaket rund 19 Milliarden Franken. Mit knapp einem Drittel der Inhaberaktien war Novartis der zweitgrößte stimmberechtigte Roche-Eigentümer. Kontrolliert wird der Pharma- und Diagnostikriese von den Erben des Roche-Gründers Fritz Hoffmann-La Roche mit einer hauchdünnen Mehrheit von gut 50 Prozent der Stimmrechte. Durch die Vernichtung der zurückgekauften Aktien festigen sie nun ihren Einfluss. Die Inhaberaktien repräsentieren nur gut sechs Prozent des gesamten Roche-Kapitals, das Gros entfällt auf die nicht stimmberechtigten Genussscheine.

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