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11.10.2018

17:16 Uhr

Die 54-Jährige entschied diese Woche zugunsten von Bayer. picture alliance/ASSOCIATED PRESS

Suzanne Ramos Bolanos

Die 54-Jährige entschied diese Woche zugunsten von Bayer.

Suzanne Ramos Bolanos

Diese Richterin weckt bei Bayer im Glyphosat-Fall neue Hoffnungen

VonKatharina Kort

Die Richterin Suzanne Ramos Bolanos gibt Bayer in Monsantos Glyphosat-Fall eine neue Chance. Sie gilt als großes Kaliber.

New YorkWenn Suzanne Ramos Bolanos spricht, hören die Verantwortlichen bei Bayer genau hin. Als die Richterin aus San Francisco im August im Glyphosat-Fall Monsanto zu 289 Millionen Schadensersatzzahlung an einen krebskranken Mann verurteilte, brach der Bayer-Kurs drastisch ein. Diese Woche entschied die 54-Jährige zugunsten von Bayer und gibt dem Monsanto-Besitzer mit einem neuen Verfahren eine neue Chance.

Bayer hat es in San Francisco mit einem großen Kaliber zu tun. Ramos Bolanos hat sich als smarte und kreative Juristin einen Namen gemacht. 2015 war sie die erste Oberrichterin mit südamerikanischen Wurzeln in Kalifornien. Zuvor hatte schon der Demokrat Edward Kennedy ihr Talent entdeckt, später beriet sie US-Vizepräsident Al Gore. Als Oberrichterin hat Bolanos mit kreativen Urteilen von sich reden gemacht. So gab sie etwa einem betrunkenen Fahrer die Wahl zwischen 30 Tagen Gefängnis oder einem Jahr Wirtschaft unterrichten an einer lokalen Highschool.

Im Monsanto-Fall sagte sie, dass die Klägeranwälte nicht ausreichend Beweise für die hohe Strafe vorgelegt hätten. Sie bezweifelt, dass Monsanto arglistig oder betrügerisch gehandelt und mögliche Krebsrisiken bewusst verschwiegen hätte.

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