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11.01.2019

15:49

US-Autobauer

General Motors macht mehr Gewinn als erwartet

Der US-Autobauer hatte erst im November einen massiven Jobabbau angekündigt. Das Sparprogramm macht sich schon jetzt in der Bilanz bemerkbar.

Der Autobauer will 15 Prozent der Stellen in Nordamerika will Barra streichen. dpa

GM-Werk in Jamestown

Der Autobauer will 15 Prozent der Stellen in Nordamerika will Barra streichen.

DetroitDer US-Autobauer General Motors (GM) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die eigenen Erwartungen übertroffen und rechnet auch für 2019 mit einem höheren Ergebnis. Der Gewinn je Aktie werde in einer Spanne zwischen 6,50 Dollar und 7,00 Dollar liegen, teilte der US-Konzern am Freitag bei einer Investorenkonferenz mit. Damit überträfe der Gewinn die Erwartungen von Analysten, die nach Daten des Dienstleisters Refinitiv von 5,86 Dollar ausgehen.

Für das abgelaufene Jahr kündigte General Motors an, dass der Gewinn je Aktie über den bisherigen Schätzungen liegen werde. Hier hatte der Konzern aus Detroit im Oktober 5,80 bis 6,20 Dollar in Aussicht gestellt. Die Nachrichten sorgten am Markt für Freude – die Aktie legte vorbörslich deutlich zu.

Konzernchefin Mary Barra erklärte in einem TV-Interview, starke Absatzzahlen in China und eine hohe Nachfrage nach SUVs und Nutzfahrzeugen auf dem Heimatmarkt seien der Grund für den Optimismus. Zudem machten sich erste Effekte des Sanierungsprogramms bemerkbar.

Die Chefin des größten US-Autobauers hatte im November einen umfassenden Restrukturierungsplan vorgestellt, durch den sie insgesamt sechs Milliarden Dollar einsparen will. 15 Prozent der Stellen in Nordamerika will Barra streichen, darunter auch jeden vierten Führungsjob. US-Medienberichten zufolge sind mehr als 10.000 Arbeitsplätze betroffen.

Das Unternehmen will die heimische Produktion drosseln und deshalb Personal entlassen sowie bis zu fünf Fertigungsstätten in Nordamerika schließen. Auch zwei ausländische Standorte sollen betroffen sein.

Die vollständigen Geschäftszahlen will GM am 6. Februar vorlegen.

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