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09.05.2018

12:47 Uhr

VW, Daimler, BASF

Wie Trumps Iran-Machtwort die Dax-Konzerne trifft

Viele Unternehmen waren mit großen Erwartungen in den Iran zurückgekehrt. Doch das Geschäft kam nie voll in Fahrt – und könnte nun ganz versiegen.

VW, Daimler, BASF: Wie Trumps Iran-Machtwort Dax-Konzerne trifft dpa

Gasfeld im Iran

Für deutsche und französische Konzerne stehen mit den neuen Iran-Sanktionen Milliarden auf dem Spiel.

DüsseldorfDie deutschen Unternehmen sehen die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA mit großer Sorge. „Jetzt sind Bundesregierung und die EU gefragt, das europäische Iran-Geschäft zu schützen und verlorenes Vertrauen wiederherzustellen“, erklärte der Außenwirtschaftschef des Handelskammerverbands DIHK, Volker Treier.

Bei aller Enttäuschung schwang auch Hoffnung mit: Der Maschinenbauer-Verband VDMA erklärte, nun sei „der Iran am Zug“. Dort müsse entschieden werden, ob man das Nuklearabkommen auch unabhängig von den Vereinigten Staaten fortsetzen will.

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann urteilte, solange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviere, „ist legales Iran-Geschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich“.

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