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26.04.2017

07:55

186 Millionen Dollar für Yahoo-Chefin

Mayer im Millionen-Himmel

Marissa Mayer, Chefin des Internetunternehmens Yahoo, erhält für den Verkauf des Kerngeschäfts an Verizon 186 Millionen Dollar – trotz ihrer schwachen Bilanz. Und die Abfindung kommt noch obendrauf.

Die Yahoo-Chefin hatte im Juli 2012 das Ruder übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen. dpa

Marissa Mayer

Die Yahoo-Chefin hatte im Juli 2012 das Ruder übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen.

New York Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird trotz harter Kritik an ihrer Arbeit prächtig am Verkauf des Kerngeschäfts an den US-Telekomriesen Verizon verdienen. Der Top-Managerin, die es in fünf Jahren nicht schaffte, den Internet-Dino wieder auf Kurs zu bringen, soll der Deal rund 186 Millionen Dollar (170 Millionen Euro) einbringen. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor, über die am Dienstag zunächst US-Medien wie das „Wall Street Journal“ und der Sender CNBC berichteten.

Am 8. Juni sollen die Aktionäre über die 4,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Verizon abstimmen. Ursprünglich hatte der Kaufpreis deutlich höher gelegen, doch nachdem Mayer zwei riesige Hackerangriffe auf mehr als eine Milliarde Nutzerkonten beichtete, einigte man sich auf einen Abschlag von 350 Millionen Dollar.

Yahoo war einst eine Macht im Online-Geschäft, hat aber nach jahrelanger Krise den Anschluss an Rivalen wie Facebook oder Google verloren.

Mayer hatte im Juli 2012 das Ruder bei Yahoo übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen. Die Lage verschlechterte sich, bis der Konzern im vergangenen Jahr zum Verkauf angeboten wurde. Obwohl die Ex-Google-Managerin umstritten ist, profitiert sie stark vom Verkauf des kriselnden Geschäfts.

Der Betrag, den sie dadurch kassieren würde, umfasst keine Bonuszahlungen, sondern nur Aktienbeteiligungen und -optionen. Die Summe liegt weit über den 23 Millionen Dollar, die Yahoo jüngst als Abfindung nannte. Insgesamt dürfte Mayer auf deutlich mehr als 200 Millionen Dollar kommen.

Handelsblatt Premium

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Hans-Jörg Griesinger

26.04.2017, 10:00 Uhr

Nein ich bin nicht neidisch, ich finde solche Summen nur noch abartig, vor allem in Anbetracht dessen, dass z. Bsp. in der EU über 24 Mio. Menschen erwerbslos sind.
Und diese Tussi kassiert ab!

Herr Hans-Jörg Griesinger

26.04.2017, 10:02 Uhr

Dazu kommt noch ... Tussi konnte die Hoffnungen nicht erfüllen.

Herr Hans-Jörg Griesinger

26.04.2017, 10:05 Uhr

Insgesamt dürfte diese Tussi für ihr Versagen auf deutlich mehr als 200 Millionen Dollar kommen.
Nennt sich dann LEISTUNGSGERECHTE Bezahlung.
Ich weiß, warum ich nicht mehr arbeiten gehe und aus diesem Hamsterrad ausgestiegen bin.
Arbeitslos und Spaß dabei!

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