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15.06.2022

12:18

Maskendeals

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdachts gegen Fynn Kliemann

Viele Unternehmen haben die Kooperation mit Fynn Kliemann gekündigt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen seiner umstrittenen Maskendeals.

Der Influencer war durch Heimwerkervideos bekannt geworden. dpa

Fynn Kliemann

Der Influencer war durch Heimwerkervideos bekannt geworden.

Düsseldorf Die Staatsanwaltschaft Stade führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Betrug gegen den Youtuber Fynn Kliemann. Das berichtet die Wirtschaftswoche, die sich auf eine Stellungnahme der Behörde bezieht. Kliemann äußerte sich auf Nachfrage der Zeitung nicht zu den Ermittlungen.

Anfang Mai hatten Recherchen des „ZDF Magazin Royale“ aufgedeckt, dass der Unternehmer zusammen mit der Firma Global Tactics Masken vertrieben hatte, die als „fair“ und „in Europa produziert“ vermarktet – in Wahrheit aber in Bangladesch und Vietnam produziert wurden.

Nach Bekanntwerden stellten mehrere Partner von Kliemann Kooperationen mit ihm ein. Er distanzierte sich wiederum Ende Mai von Global Tactics und gab nach eigenen Angaben seine Anteile an Tochterfirmen der Gruppe zurück. In einem Instagram-Video entschuldigte er sich: Er habe „einfach versagt, als dieser Typ, der ich niemals sein wollte: ein Unternehmer. Und das tut mir leid“, sagte er.

Kliemann war durch Heimwerkervideos bekannt geworden, die ihn auf seinem umgebauten Bauernhof in Niedersachsen zeigen. Er produziert zudem Musikvideos und verkauft Kleidung über seinen Onlineshop. Auf Instagram hat er fast 800.000 Follower.

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