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Feinstaub

Das sind die zehn dreckigsten Städte Deutschlands

Von: Sola Hülsewig

Städte wachsen weltweit. Gleichzeitig steigt auch die Belastung durch Feinstaub, hervorgerufen unter anderem durch Verkehr, Industrie und Heizungen. Hier die zehn Städte mit den höchsten Feinstaubwerten in Deutschland.

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Platz 10 - Bremen: Hier ist die Lage durch viele freie Flächen und Wind noch relativ entspannt. 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter war hier im Jahr 2013 der Mittelwert. An 18 Tagen wurde der EU-weite Grenzwert von 50 Mikrogramm überschritten. Weltweit stellt Feinstaub ein gravierendes Problem dar: Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sterben allein in Europa 100.000 Menschen pro Jahr durch Feinstaub in der Atemluft. Die winzigen Partikel verursachen Lungenfunktionsstörungen, Atemwegserkrankungen, Allergien und Krebs. dpa

Platz 10 - Bremen: Hier ist die Lage durch viele freie Flächen und Wind noch relativ entspannt. 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter war hier im Jahr 2013 der Mittelwert. An 18 Tagen wurde der EU-weite Grenzwert von 50 Mikrogramm überschritten. Weltweit stellt Feinstaub ein gravierendes Problem dar: Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sterben allein in Europa 100.000 Menschen pro Jahr durch Feinstaub in der Atemluft. Die winzigen Partikel verursachen Lungenfunktionsstörungen, Atemwegserkrankungen, Allergien und Krebs.

Bild: dpa

Platz 9 - Hamburg: Um die Belastung durch Abgase zu verringern, will Hamburg ab 2020 nur noch Busse mit emissionsfreien Antrieben anschaffen. Neben dem Verkehr gehören Industrie, Kraftwerke, Heizungen aus Privathaushalten, sowie der Braunkohletagebau und die Landwirtschaft zu den Hauptquellen für Feinstaub. Wie in Bremen lag der Feinstaub-Mittelwert in Hamburg 2013 bei 25 Mikrogramm. Die 50-Mikrogramm-Grenze wurde an 18 Tagen überschritten. dpa

Platz 9 - Hamburg: Um die Belastung durch Abgase zu verringern, will Hamburg ab 2020 nur noch Busse mit emissionsfreien Antrieben anschaffen. Neben dem Verkehr gehören Industrie, Kraftwerke, Heizungen aus Privathaushalten, sowie der Braunkohletagebau und die Landwirtschaft zu den Hauptquellen für Feinstaub. Wie in Bremen lag der Feinstaub-Mittelwert in Hamburg 2013 bei 25 Mikrogramm. Die 50-Mikrogramm-Grenze wurde an 18 Tagen überschritten.

Bild: dpa

Platz 8 - Frankfurt am Main: Die Messinstrumente zeigten an der Friedberger Landstraße einen jährlichen Mittelwert von 26 Mikrogramm. An 21 Tagen maßen sie mehr als 50 Mikrogramm. Über ein Viertel der Feinstaub-Partikel stammen hier aus Abgasen von Diesel-Fahrzeugen. Diese Emissionen gelten als besonders gesundheitsschädlich, da sie besonders klein sind. dpa

Platz 8 - Frankfurt am Main: Die Messinstrumente zeigten an der Friedberger Landstraße einen jährlichen Mittelwert von 26 Mikrogramm. An 21 Tagen maßen sie mehr als 50 Mikrogramm. Über ein Viertel der Feinstaub-Partikel stammen hier aus Abgasen von Diesel-Fahrzeugen. Diese Emissionen gelten als besonders gesundheitsschädlich, da sie besonders klein sind.

Bild: dpa

Platz 7 - Essen: Im Ruhrgebiet werden die zulässigen Feinstaubwerte regelmäßig überschritten. In Essen war dies 2013 am 27 Tagen der Fall. 28 Mikrogramm Feinstaub war der Jahresmittelwert. Besonders die so genannte Inversionswetterlage begünstigt eine hohe Feinstaubbelastung: Warme Luft liegt wie ein Deckel über der kalten und verhindert, das der Staub weggeweht wird. dpa

Platz 7 - Essen: Im Ruhrgebiet werden die zulässigen Feinstaubwerte regelmäßig überschritten. In Essen war dies 2013 am 27 Tagen der Fall. 28 Mikrogramm Feinstaub war der Jahresmittelwert. Besonders die so genannte Inversionswetterlage begünstigt eine hohe Feinstaubbelastung: Warme Luft liegt wie ein Deckel über der kalten und verhindert, das der Staub weggeweht wird.

Bild: dpa

Platz 6 - Düsseldorf: Seit 2009 gibt es in Düsseldorf eine Umweltzone, in der nur noch Fahrzeuge mit grüner Schadstoffplakette fahren dürfen. Dies hat bereits zu einer Verbesserung der Messwerte geführt, die jedoch immer noch hoch sind: 28 Mikrogramm Feinstaub waren es im Jahresmittelwert, an 27 Tagen wurde der Grenzwert überschritten. dpa

Platz 6 - Düsseldorf: Seit 2009 gibt es in Düsseldorf eine Umweltzone, in der nur noch Fahrzeuge mit grüner Schadstoffplakette fahren dürfen. Dies hat bereits zu einer Verbesserung der Messwerte geführt, die jedoch immer noch hoch sind: 28 Mikrogramm Feinstaub waren es im Jahresmittelwert, an 27 Tagen wurde der Grenzwert überschritten.

Bild: dpa

Platz 5 - Berlin: Feinstaub-Teams der Deutschen Umwelthilfe kontrollieren seit 2008 die Einhaltung der Fahrverbote in den Umweltzonen. Denn auch in der Hauptstadt herrscht dicke Luft: 29 Mikrogramm Feinstaub waren es 2013 im Mittel, an 27 Tagen wurde der Grenzwert überschritten. Besonders windstilles und trockenes Wetter lässt die Werte ansteigen. obs

Platz 5 - Berlin: Feinstaub-Teams der Deutschen Umwelthilfe kontrollieren seit 2008 die Einhaltung der Fahrverbote in den Umweltzonen. Denn auch in der Hauptstadt herrscht dicke Luft: 29 Mikrogramm Feinstaub waren es 2013 im Mittel, an 27 Tagen wurde der Grenzwert überschritten. Besonders windstilles und trockenes Wetter lässt die Werte ansteigen.

Bild: obs

Platz 4 - Dortmund: Im Ballungsraum Ruhrgebiet ist die Feinstaub-Belastung wegen der viel befahrenen Straßen besonders hoch. In Dortmund wurden 2013 im Durchschnitt 30 Mikrogramm Feinstaub täglich gemessen - an 30 Tagen mehr als 50 Mikrogramm. Feinstaub hat keine einheitliche chemische Zusammensetzung. Auch durch die Luft transportierter Staub aus der Sahara lässt in Deutschland die Werte ansteigen. dpa

Platz 4 - Dortmund: Im Ballungsraum Ruhrgebiet ist die Feinstaub-Belastung wegen der viel befahrenen Straßen besonders hoch. In Dortmund wurden 2013 im Durchschnitt 30 Mikrogramm Feinstaub täglich gemessen - an 30 Tagen mehr als 50 Mikrogramm. Feinstaub hat keine einheitliche chemische Zusammensetzung. Auch durch die Luft transportierter Staub aus der Sahara lässt in Deutschland die Werte ansteigen.

Bild: dpa

Platz 3 - Köln: Bei hohen Feinstaubwerten ist Köln ganz vorne mit dabei. Die seit 2008 eingerichtete Umweltzone soll die Luft wieder sauberer machen. Doch auch jeder Einzelne kann zu einer Verringerung der Belastung beitragen, so das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Autofahrten und Ofen-, beziehungsweise Kaminheizungen sollten wenn möglich vermieden werden. 30 Mikrogramm Staub wurden in Köln im Durchschnitt gemessen, an 23 Tagen war der Wert höher als 50 Mikrogramm. ap

Platz 3 - Köln: Bei hohen Feinstaubwerten ist Köln ganz vorne mit dabei. Die seit 2008 eingerichtete Umweltzone soll die Luft wieder sauberer machen. Doch auch jeder Einzelne kann zu einer Verringerung der Belastung beitragen, so das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Autofahrten und Ofen-, beziehungsweise Kaminheizungen sollten wenn möglich vermieden werden. 30 Mikrogramm Staub wurden in Köln im Durchschnitt gemessen, an 23 Tagen war der Wert höher als 50 Mikrogramm.

Bild: ap

Platz 2 - München: Die Landshuter Allee erzielt die zweithöchsten Feinstaub-Werte in Deutschland. 31 Mikrogramm ist hier der Jahresdurchschnittswert, an 39 Tagen wurden mehr als 50 Mikrogramm gemessen. ap

Platz 2 - München: Die Landshuter Allee erzielt die zweithöchsten Feinstaub-Werte in Deutschland. 31 Mikrogramm ist hier der Jahresdurchschnittswert, an 39 Tagen wurden mehr als 50 Mikrogramm gemessen.

Bild: ap

Platz 1 - Stuttgart: Die Autostadt Stuttgart ist bei der Belastung durch Feinstaub mit Abstand Spitzenreiter. Auf 40 Mikrogramm beläuft sich der Jahresmittelwert, an ganzen 91 Tagen wurde der Grenzwert überschritten. Die Cannstatter Straße ist damit die dreckigste Straße Deutschlands. Seit Beginn der bundesweiten Messungen 2005 hält sie den Rekord. Lösungen des Problems könnten im Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Verringerung des Autoverkehrs in der Innenstadt liegen. dpa

Platz 1 - Stuttgart: Die Autostadt Stuttgart ist bei der Belastung durch Feinstaub mit Abstand Spitzenreiter. Auf 40 Mikrogramm beläuft sich der Jahresmittelwert, an ganzen 91 Tagen wurde der Grenzwert überschritten. Die Cannstatter Straße ist damit die dreckigste Straße Deutschlands. Seit Beginn der bundesweiten Messungen 2005 hält sie den Rekord. Lösungen des Problems könnten im Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Verringerung des Autoverkehrs in der Innenstadt liegen.

Bild: dpa

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