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15.11.2019

23:58

Medienbericht

T-Mobile-US-Chef Legere wechselt wohl nicht zu WeWork

Laut einem Medienbericht hat John Legere es abgelehnt, den Chefposten beim Bürovermieter WeWork zu übernehmen. Er wolle weiterhin bei T-Mobile bleiben.

Der T-Mobile-US-Chef gilt als unkonventionelle Führungskraft. AP

John Legere

Der T-Mobile-US-Chef gilt als unkonventionelle Führungskraft.

Der Chef der Telekom-Tochter T-Mobile US, John Legere, will einem Medienbericht zufolge nicht zum angeschlagenen US-Büroplatzvermieter WeWork wechseln. Legere wolle den Posten des Konzernleiters nicht annehmen und habe auch keine Pläne, T-Mobile US zu verlassen, berichtet „CNBC“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Wie der ehemalige WeWork-CEO Adam Neumann ist auch Legere als unkonventionelle Führungskraft bekannt. Der T-Mobile-Chef hat die letzten sieben Jahre damit verbracht, sein Unternehmen mit kämpferischem Stil zu führen. Konkurrenten verspottete er auf Twitter schon mal als „dumm und dümmer“, ihr 5G-Netz bezeichnete er als „niedlich“. Gleichzeitig hat Legere Millionen neuer Mobilfunkkunden in den USA angelockt und die anstehende Übernahme des Rivalen Sprint eingeleitet.

Nach dem Scheitern der WeWork-Börsenpläne hatte der japanische Technologie-Investor Softbank mehr als zehn Milliarden Dollar in das Unternehmen gesteckt und seinen Anteil von rund einem Drittel auf 80 Prozent ausgebaut. Softbank rede nun mit mehreren anderen Kandidaten für den Chefposten beim Bürovermieter, berichtet „CNBC“.

Ohne die Finanzspritze aus Japan wäre WeWork laut Insidern bereits in wenigen Wochen das Geld ausgegangen. Insgesamt wird das Start-up nach der Kapitalspritze nur noch mit acht Milliarden Dollar bewertet. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen zum geplanten Börsengang noch 47 Milliarden Dollar anvisiert.

Der Börsengang wurde abgesagt, weil es an der Wall Street keine Nachfrage nach dem hochbewerteten, aber auch hochdefizitären Start-up gab. WeWork-CEO Adam Neumann musste den Chefposten räumen. Softbank und andere Investoren hatten Neumann das Vertrauen entzogen.

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