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14.06.2018

15:55 Uhr

Adam Neumann

Wework-Gründer bewegt japanischen Investor Softbank zu Milliarden-Investment

VonThomas Jahn

Softbank sieht in Wework ein „100-Milliarden-Dollar-Unternehmen“ – und investiert kräftig in den Bürovermittler. Kritikern fehlen die Innovationen.

Der Gründer lebt den amerikanischen Traum. Reuters

Adam Neumann

Der Gründer lebt den amerikanischen Traum.

New YorkVor wenigen Wochen ist Adam Neumann nach Tokio geflogen, um sich mit Softbank-Chef Masayoshi Son zu treffen. Die Reise hat sich gelohnt. Der japanische Investor will mit seinem „Vision Fund“ mehrere Milliarden Dollar in Wework investieren. Dabei bewertet Softbank laut US-Medienberichten den Bürovermittler mit 35 bis 40 Milliarden Dollar.

Neumann hat Wework 2010 mit Miguel McKelvey gegründet, das Start-up ist längst ein globales Massenphänomen: Es gibt bereits mehr als 379 Standorte in 69 Städten, verteilt auf 24 Länder. Mit dieser Bewertung rangiert es quasi auf Augenhöhe mit Start-ups wie Uber, Airbnb und Space X. Kritiker halten Wework allerdings für weniger innovativ – und überbewertet.

Softbank wiederum sieht das anders. „Vielleicht ist es überbewertet“, sagte Rajeev Misra, Chefin des Vision Fund, vor wenigen Tagen auf einer Tech-Konferenz in London. „Aber ich glaube, es wird in ein paar Jahren ein 100-Milliarden-Dollar-Unternehmen sein.“

Der in Israel geborene Neumann ist schon länger vielfacher Milliardär. Der 39-Jährige lebt den amerikanischen Traum, wohnt im Greenwich Village in New York und ist mit der Cousine von Schauspielerin Gwyneth Paltrow verheiratet.

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