Online-Funktionen in Viessmann-Produkten sind Standard. Jetzt möchte Viessmann ausbauen: Im „Maschinenraum“ sollen neue Konzepte und Produkte entstehen.
Martin Viessmann
Das Familienunternehmen möchte verstärkt auf digitale Produkte setzen. Dafür eröffnet es eine Zweigstelle in Berlin. Dort soll mit Start-ups kooperiert werden.
Bild: Viessmann
Berlin Der Heiztechnikhersteller Viessmann will nach dem begonnenen Generationswechsel an der Spitze stärker die Chancen der Digitalisierung nutzen. Geräte des Familienbetriebs aus dem nordhessischen Allendorf lassen sich schon online konfigurieren und überwachen. Weitere digitale Produkte und Dienstleistungen will Viessmann nun mit jungen Unternehmen entwickeln und dazu in diesem Jahr ein Standbein in Berlin eröffnen, den sogenannten Maschinenraum.
„Wir werden unsere traditionellen Kompetenzen mit der Stärke von Start-ups bündeln“, kündigte Verwaltungsratschef Martin Viessmann (64) am Donnerstag auf der Baustelle im Stadtteil Prenzlauer Berg an. Sein Sohn Max Viessmann (29) führt seit Jahresbeginn als Co-Chef neben Joachim Janssen das laufende Geschäft.
Viessmann hat weltweit 12.100 Beschäftigte und verkauft in 74 Länder. Der Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro, den höchsten Betrag in der 100-jährigen Firmengeschichte, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.
Wachstumstreiber waren Wärmepumpen und Gas-Brennwertgeräte, auf niedrigerem Niveau wurden auch deutlich mehr Brennstoffzellenheizungen verkauft. Leicht rückläufig war das Geschäft in Großbritannien. Zum Gewinn äußerte sich das Unternehmen nicht.
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