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Gleichwohl macht ein Fitnessprogramm für die gesamte Belegschaft durchaus Sinn: "Arbeitnehmer werden in Deutschland immer älter. Sie sollen immer länger arbeiten und ihrer Leistungsfähigkeit erhalten. Deshalb wächst die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsvorsorge", sagt Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin beim TÜV Rheinland. 40 Prozent aller chronischen Verschleiß-Erkrankungen haben ihre Ursachen im Arbeitsleben und führen zu häufigen Fehltagen.

In Deutschland schätzen Gesundheitsexperten den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden auf rund 70 Milliarden Euro pro Jahr. Durch Prävention könnte diese Zahl deutlich sinken: "Die neue Regelung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", sagt Dirk-Matthias Rose, Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialhygiene (IAS). "Sie führt zu einer Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter."

Auch Rolf Rosenbrock, Professor am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB), hält gesunde Mitarbeiter für einen ökonomischen Faktor: "Jeder Fehltag durch Krankheit bedeutet einen wirtschaftlichen Verlust für ein Unternehmen." Im Klartext: Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlt sich auch für Arbeitgeber aus.

Die aktuelle Wirtschaftskrise belastet die Mitarbeiter noch mehr als sonst: "Die verschärfte Wettbewerbssituation und der gestiegene Zeit- und Leistungsdruck in der modernen Arbeitswelt können auf Dauer krank machen", sagt VDBW-Präsident Wolfgang Panter. Deshalb sei es jetzt für Unternehmen besonders wichtig, den Mitarbeitern einen seelischen und körperlichen Ausgleich zu bieten.

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