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08.11.2022

13:25

Green Innovation Week

Glasfaser und heizende Rechenzentren – So soll das Internet grüner werden

Von: Philipp Alvares de Souza Soares, Christof Kerkmann

PremiumStreaming, Videokonferenz oder Onlinespiele: Der globale Datenhunger wird zum Umweltproblem. IT- und Telekomkonzerne reagieren auf den steigenden Druck umweltfreundlicher zu werden.

Laut einer Studie war die IT- und Telekommunikationsindustrie schon 2019 für 2,8 Prozent der globalen fossilen Treibhausgasemissionen verantwortlich. DigitalVision/Getty Images

Mitarbeiterin im Rechenzentrum

Laut einer Studie war die IT- und Telekommunikationsindustrie schon 2019 für 2,8 Prozent der globalen fossilen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Hamburg, Düsseldorf Daten stinken nicht. In digitalisierter Form erscheinen sie sauber, hinterlassen unmittelbar weder Lärm noch Abgase, wenn sie von einem Ort zum anderen wechseln. Doch die Eleganz, die von ihrer Übermittlung ausgeht, täuscht. Die weltweiten Kommunikationsnetze verursachen aufgrund ihres Energieverbrauchs ein erhebliches Umweltproblem.

Denn der Datenverkehr wächst. Stark. In diesem Jahr dürften sich die Youtube-Videos, E-Mails oder digitalen Musikstücke, die allein die Mobilfunknetze weltweit durchleiten, auf mehr als 77,5 Milliarden Gigabyte summieren. Dabei hat die Digitalisierung mancher Branchen gerade erst begonnen.

Neue Angebote wie Mark Zuckerbergs Metaverse dürften den Datendurchsatz abermals vervielfachen. Das kostet vor allem Strom – und damit Emissionen. Das gilt nicht zuletzt für die großen Rechenzentren, deren Server permanent gekühlt werden müssen.

Green Innovation Week: Das Internet als leiser Klimakiller?

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