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25.05.2022

08:30

Russische Luftfahrt

Aeroflot: Wie russische Airlines versuchen, ihr Geschäft zu retten

Von: Jens Koenen

Der Westen sanktioniert die russische Luftfahrt – trotzdem kommen Airlines an westliches Gerät. So kauft Aeroflot Leasingfirmen legal Jets ab. Retten wird das die Branche des Landes nicht.

Die russische Fluggesellschaft hat eine gewollte Lücke in den Sanktionen genutzt und Leasingfirmen mehrere Langstreckenjets abgekauft. imago images/ITAR-TASS

Ein Airbus 330 von Aeroflot

Die russische Fluggesellschaft hat eine gewollte Lücke in den Sanktionen genutzt und Leasingfirmen mehrere Langstreckenjets abgekauft.

Frankfurt Es ist eine Nachricht, die auf den ersten Blick irritiert. Während westliche Staaten die russische Luftfahrtbranche mit harten Sanktionen belegt haben, kauft Aeroflot Leasingfirmen acht Airbus A330-300 ab. Doch was nach einer Umgehung von Sanktionen aussieht, ist keine. Die russische Airline hat eine bewusst geschaffene Lücke in den EU-Vorgaben genutzt.

Im April öffnete die EU-Kommission ihre eigenen Auflagen. Über eine sogenannte Buy-out-Klausel ist es russischen Fluggesellschaften nun erlaubt, den Leasingfirmen die Flugzeuge abzukaufen, sofern sie zuvor alle Leasingraten beglichen haben. Die EU will mit dieser Lücke den Schmerz westlicher Leasingfirmen mildern.

Die russische Regierung verbietet es der heimischen Branche, gemietetes Fluggerät zurückzugeben. Rund 500 Flugzeuge sind in Russland festgesetzt, der finanzielle Schaden beläuft sich auf geschätzte 13 Milliarden Dollar.

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